Die große Wissenswelt
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Hygiene im Kampf gegen Krankheit und Tod

Kaum zu glauben, dass sich selbst in Krankenhäusern früher die Ärzte die Hände nicht wuschen. Erst 1847 entdeckte ein deutscher Arzt die Bedeutung der Hygiene.

Heutzutage ist es ganz normal, dass Ärzte sich vor einer Operation die Hände mit einem speziellen Desinfektionsmittel waschen. Anschließend streift er die Gummihandschuhe über und trägt zudem einen Kopf- und Mundschutz.

So wichtig ist Händewaschen!

Diese strengen Hygienevorschriften gab es früher nicht und es gibt sie – erstaunlicherweise – noch gar nicht so lange. Erst im Jahr 1847 fand der deutsche Arzt Ignaz Semmelweis heraus, wie wichtig Händewaschen im Kampf gegen Krankheiten ist. Bis dahin wurde selbst in Krankenhäusern der Hygiene keine Beachtung geschenkt.

So wurden medizinische Instrumente nicht gereinigt und das Verbandsmaterial war schmutzig.

Hohe Sterblichkeitsrate

Semmelweis beobachtete, dass viele Frauen bei der Geburt ihrer Kinder starben, weil sich vor allem die Ärzte nicht die Hände wuschen. Deshalb sorgte er dafür, dass sie sich vor jedem Eingriff die Hände gründlich mit Chlorkalk reinigten.

Neue Hygienestandards

Viele hielten diese Maßnahmen zunächst für Spinnerei. Doch der Erfolg gab Semmelweis Recht. Viel weniger Frauen starben. Mit der Zeit setzten sich weitere Hygienestandards durch, um Krankheiten zu bekämpfen. So erkannte man, dass Wunden sich nicht so schnell entzündeten, wenn man sie desinfizierte.

Erfolgreicher Kampf gegen die Cholera

Und als Ende des 19. Jahrhunderts in Hamburg die Cholera ausbrach, konnte man diese mit neu entwickelten Desinfektionsmitteln erfolgreich bekämpfen.

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