Die große Wissenswelt
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Hatten Dinosaurier wirklich ein kleines oder überhaupt kein Gehirn?

Sie sind die größten Tiere, die je an Land gelebt haben. Dabei sollen sie im Vergleich zu ihrer Körpergröße ein relativ kleines Gehirn gehabt haben. Ist das so? Das möchte Katrin, 9 Jahre, wissen.

Prähistorischer Dinosaurierschädel
Die Größe des Gehirns hing bei den verschiedenen Dinoarten offenbar von ihrer Lebensweise und der damit verbundenen Intelligenzleistung ab.Quelle:© hans engbers, Shutterstock.
 

Der Stegosaurus hatte im Vergleich zu seiner Größe das kleinste Dinosaurier-Gehirn. Obwohl dieser Pflanzenfresser bis zu 7,6 Meter lang werden konnte, war sein Hirn nicht größer als eine Nussschale. Für den langsamen Pflanzenfresser, dessen Schwanz zur Abwehr von Feinden diente, reichte das kleine Gehirn anscheinend aus. Immerhin lebte der Stacheldinosaurier viele Millionen Jahre.

Ein relativ großes Gehirn, gemessen an seiner eigenen Körpergröße, hatte der Troodon. Er verfügte etwa über die Intelligenz heutiger Bodenvögel. So konnte er als schneller Jäger überleben.

Der Raubdinosaurier Saurornithoides hatte das relativ größte Gehirn, fast so groß wie bei Säugern oder Vögeln. Ausbuchtungen der Hirnhöhle im Schädel beweisen, dass bestimmte Teile des Hirns groß ausgebildet waren. Diese Teile waren für das Sehen und Riechen, aber auch für komplizierte Bewegungen wie Balancieren oder Tasten und Greifen zuständig. Einen der größten Köpfe hatte der T-Rex, doch sein Gehirn war nur winzig.

Noch mehr zum Thema erfährst du in WAS IST WAS Band 15. Dinosaurier. Im Reich der Riesenechsen