Archiv

In unserem Archiv findest du die beliebtesten Texte und Kinderfragen aus 15 Jahren wasistwas.de. Klick rein in deine Lieblingsthemen!

Warum gibt es eigentlich das Wetter?

Berühmte Personen

Warum gibt es eigentlich das Wetter?

Das Leben auf der Erde wird vom Wetter bestimmt. Wie Menschen leben, was Bauern anbauen können, welche Tiere es gibt - all das hängt vom Wetter und Klima ab. Aber wieso gibt es ein Wetter? Diese grundsätzliche Frage stellte Katrin aus Montabaur.


Das Wetter gibt es, weil wir auf unserem Planeten bestimmte Bedingungen haben, die Klima oder Wetter ermöglichen. Wir haben Luft, Sonne und Wasser und die machen gemeinsam das Wetter.

Die Wärme spendende Sonne ist der Auslöser für die wetterbetimmenden Vorgänge in der Atmosphäre. Die unterschiedlich starke Erwärmung der Luft, die abhängig ist von der Breiten- und Höhenlage, der Land-Meer-Verteilung und der Luftfeuchtigkeit, bestimmt die Bildung von Hoch- und Tiefdruckgebieten und verursacht dadurch, dass Winde entstehen. Gleichzeitig beeinflusst sie die Verdunstung und damit die Wolkenbildung und Niederschläge.

Alle wetterbestimmenden Faktoren auf der Erde sind von einander abhängig. Winde beeinflussen, ob sie kalte oder warme Luftmassen heranführen, sie beeinflussen aber auch die Lufttemperatur oder die Dichte der Wolkendecke, die wiederum die Temperatur beeinflusst.

Ein Planet "ohne Wetter" wäre zum Beispiel der Merkur. Er hat keine Atmosphäre, also Lufthülle, und ist somit schutzlos der Sonne ausgesetzt.

Von Wetter spricht man, wenn es um den Zustand an einem Ort in den nächsten Stunden und Tagen geht, also die Wettervorhersage in deiner Stadt am nächsten Tag.

 
Bei einer Klimavorhersage hingegen geht es darum, welche Wetterlage über viele Jahrzehnte in großen Regionen, wie zum Beispiel Europa, herrschen wird. Um diese zu analysieren, helfen auch die Daten, die die Satelliten aus dem All auf die Erde schicken.
 
 
Doch in was für einem Klima leben wir gerade jetzt? Dieser Frage gehen Klimaforscher nach. Sie erforschen, ob wir gerade in einer Warm- oder einer Eiszeit leben. Dafür nutzen sie die Wetterdaten, die die Meteorologen weltweit in den letzten Jahrzehnten aufgezeichnet haben und berechnen sie neu.

 
Der eigentliche Ort, an dem unser Klima entsteht, ist die Lufthülle der Erde: die Atmosphäre. Aus dem All betrachtet, sieht sie aus wie eine bläuliche Hülle. Durch diese etwa 1.000 Kilometer dicke Lufthülle dringen die Sonnenstrahlen auf ihrem Weg zur Erde.

Hinweis: Im Archiv wurden alle Bilder und Links entfernt