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Tierseuchen

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Tierseuchen

Zuerst war es BSE, jetzt beschäftigt uns die Maul- und Klauenseuche, kurz MKS. Am Schlimmsten hat es England erwischt, dabei ist die Seuche dort aber nicht entstanden. MKS kommt weltweit vor. Glücklicherweise ist eine MKS-Infektion für Menschen ungefährlich.

Begriffsdefinition: MKS

Die Maul- und Klauenseuche ist die am schwierigsten zu bekämpfende Seuche, die Tierärzte kennen. Die Tiere bekommen nach ca. 1-3 Tagen hohes Fieber. Es folgen Bläschen an den Klauen, Fieber, Fressunlust, Versiegen der Milch und Lahmheit. Wegen dieser Blasen Aphten genannt sprechen Mediziner auch von der Aphtenseuche

Befallen werden Klauentiere wie Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und einige Wildarten. Infektionen sind möglich durch Futter, Milch, Kot, Blut, andere Haustiere oder den Menschen, der den Virus mit Kleidern oder Stiefeln verbreitet. Für den Menschen ist die Krankheit ungefährlich. Das nationale Referenzzentrum für Maul- und Klauenseuche befindet sich in Tübingen.

Wegen der raschen Verbreitung sind strenge Bekämpfungsmaßnahmen (Schutzimpfung und Veterinärmedizin, Absperrungen betroffener Höfe) erforderlich.

Das Virus tötet etwa drei bis vier Prozent der mit ihm infizierten erwachsenen Tiere. Diese Zahl reicht, um einen Bauernhof in seiner Existenz zu gefährden. Bei Jungtieren bis zu einem Alter von einem halben Jahr liegt die Sterblichkeitsrate mitunter bei 100 Prozent. Sie sterben oft an Herzschwäche.

Hier findest du die Informationen des Referenzzentrums zur MKS.

RR 2. 4. 2001

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