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Die Coca-Cola Story

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Die Coca-Cola Story

Coca-Cola habt ihr sicher alle schon getrunken. Aber wisst ihr eigentlich, was ihr da trinkt? Nun, über hundert Jahre lang wusste das fast keiner! Die Mixtur des braunen Erfrischungsgetränks galt als eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Welt.

Wie alles begann

Der Siegeszug von Coca-Cola startete im Mai 1886 in einem amerikanischen Drugstore. Der Apotheker John S. Pemberton hatte einen neuen Sirup aus der Coca-Pflanze und der Cola-Nuss hergestellt. Er verkaufte ihn mit Sodawasser gemischt als Medizin gegen Kopfschmerzen und Müdigkeit. Der Name: Coca-Cola.

Damals schmeckte die Brause noch ganz anders als heute. Das älteste bekannte Rezept stammt von 1900. Es wurde im Archiv der Coca-Cola Company entdeckt.

Das Coca-Cola-Rezept von 1900

Zitrat-Koffein, Vanille-Extrakte, Koka-Blätter, Zitronensäure, Limonellensaft, Zucker, Wasser und Karamell. Jetzt die Koffeinsäure und Limonellensaft mit Wasser kochen, die anderen Zutaten beigeben, sobald die Mischung abgekühlt ist.
Außerdem noch die ätherischen Öle untermischen, das sind: Orangenöl, Limonen- und Muskatöl, Zimtöl, Neroliöl und ein wenig Alkohol. Alles 24 Stunden ziehen lassen und dann trinken.

Pemperton wurde übrigens nicht reich mit seiner Erfindung. Für nur 2.300 Dollar verkaufte er die Rechte für Coca Cola an einen ehrgeizigen Unternehmer. Heute ist Coca-Cola eine der bekanntesten Marken der Welt.

Das Rezept von heute

Die Formel liegt in einem Banktresor in Atlanta und wird wie ein Augapfel gehütet. Trotzdem ist es zwei Wissenschaftlern aus Hochheim bei Frankfurt am Main gelungen, das Getränk chemisch zu analysieren.

Werbung auf einem LKW in einem spanischsprachigen Land.



Coca Cola ist zu 99, 5 Prozent mit Kohlensäure versetztes Zuckerwasser. Für 10 Liter brauner Brause brauchst du 8,8 Liter Wasser, 1 070 Gramm Zucker und 90 Gramm Kohlendioxid.

Heute ist die Mischung ein wenig anders als früher. Karamell fällt weg, dafür kommen Kaffee- und Kakao-Destillate, Mandarinenblätter-Tinktur und ein wenig Ingwer hinzu. Außerdem: Extrakte aus Mimosenbaumrinde und Korianderöl. Daraus und aus den ätherischen Ölen des alten Rezeptes wird dann die Cola hergestellt. Spannend ist und bleibt das exakte Mischungsverhältnis. Dem sind die beiden Forscher auch nicht auf die Schliche gekommen.

Coca-Cola und der Weihnachtsmann

Im Jahr 1931 nutzte Coca-Cola erstmals einen freundlichen, pummeligen und in Rot gekleideten Mann mit weißem Rauschebart als Werbefigur zur Weihnachtszeit. Vor dieser Werbekampagne war der Weihnachtsmann auch schon bekannt, aber er wurde eher als bärtiger alter Mann mit Kapuze und braunem Mantel dargestellt. Anders als oft behauptet, hat Coca-Cola den Weihnachtsmann also nicht erfunden, aber maßgeblich zu seiner heute verbreiteten Darstellung beigetragen, insbesondere was die rote Farbe angeht.

Löst Cola Zähne auf?

Legt man rostige Nägel in Coca-Cola, ist nach einiger Zeit tatsächlich der Rost verschwunden. Das liegt an der enthaltenen Phosphorsäure. Allerdings tritt der Effekt auch bei jedem anderen säurehaltigen Getränk auf. Anders als manchmal behauptet löst Coca-Cola aber keine eingelegten Knochen oder Zähne auf.

Wegen des vielen Zuckers und der Phsophorsäure sollte man Coca-Cola keinesfalls dauerhaft in großen Mengen oder als ständigen Durstlöscher konsumieren. Bei hohem Konsum kann das nicht nur zu Gewichtsproblemen führen, sondern auch Karies begünstigen. Es gibt auch Hinweise, dass die enthaltene Phosphorsäure in den Kalziumhaushalt des Menschen eingreift und dadurch Knochen geschwächt werden können.

Hier findet ihr eine Liste von Cola-Marken weltweit, die durch Bezeichnung und ähnlichen Geschmack vom Erfolg von Coca-Cola profitieren möchten.

Text: ergänzt -jj- 28.4.2011 // Bilder: Werbebild: Reinhard Jahn cc-by-sa 2.0;

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