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Der zweite Mann auf dem Mond

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Der zweite Mann auf dem Mond

War Edwin Buzz Aldrin. Am 20. Januar 2005 wird er 75 Jahre alt. 1969 betrat er nach Neil Armstrong als zweiter Mann die Oberfläche des Mondes. Heute schreibt er Science-Fiction-Romane.

Sein Stiefelabdruck ist heute noch im Staub des Mondes verewigt, doch bis dorthin war es ein langer Weg:

Im Alter von 21 Jahren schloß Edwin Aldrin mit dem Grad eines Bachelor of Science die US-Militärakademie in Westpoint ab. Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft fürs Fliegen und flog bald Düsenjets für die US-Luftwaffe. Für die Air Force wurde er bald auch als Kampfpilot im Koreakrieg eingesetzt, wo er 66 Kampfeinsätze flog.

Er gehörte zu jenen Kampfpiloten, die für ein Astronautentraining ausgewählt wurden. Besonders qualifizierte ihn dazu auch ein Doktortitel zum Thema Raumfahrt, den er 1963 am berühmten Massachusets Institute of Technology erwarb. Im gleichen Jahr rückte er in den Stab der aktiven Astronauten auf, war Ersatzpilot für die Gemini-9-Mission. 1966 durfte er mit Gemini 12 selbst eine Raumkapsel fliegen.


Der Höhepunkt seiner Raumfahrtkarriere war dann am 20. Juli 1969 erreicht, als er als Pilot die Mondfähre steuerte und selbst als zweiter Mann den Mond betrat. Insgesamt war er 289 Stunden und 53 Minuten im Weltall, davon 7 Stunden und 52 Minuten außerhalb seines Raumfahrzeugs.

Im Juli 1971 verließ Aldrin die NASA und kümmerte sich um die Ausbildung neuer Astronauten in der Edwards Air Force Base.
Später gründete er "Sharespace" und berät die Firma Starcraft Enterprises in Fragen der Luft- und Raumfahrt.


Seit einigen Jahren schreibt er auch erfolgreich Science-Fiction-Romane. In den Büchern legt er Wert auf wissenschaftliche Genauigkeit, nicht auf fremde Wesen, welche die Erde erobern wollen. Er schreibt die Geschichte der Raumfahrt in Gedanken fort. In einem seiner Romane sah er sogar die Columbia-Katastrophe voraus.

Auf der Seite der NASA findest du eine Biografie von Buzz Aldrin (englisch)

Hier geht es zu Buzz Aldrins eigener Homepage (englisch)

Text: RR, 17. 1. 2005, Bilder: NASA, Heyne-Verlag

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