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Wie sinken und steigen U-Boote?

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Wie sinken und steigen U-Boote?

U-Boote fahren normalerweise in den Tiefen der Meere. Wie kommen sie eigentlich dorthin und wie steigen sie wieder nach oben?

Auch Unterseeboote nutzen den Auftrieb zum Schwimmen.

In ihrem Innern befinden sich Hohlräume, die mit Wasser gefüllt, werden können. Sind die Tauchtanks, wie man sie nennt, leer, dann ist die Gewichtskraft des Bootes kleiner als die Auftriebskraft; es bleibt an der Oberfläche. Lässt der Kommandant Meerwasser in die Tanks pumpen, wird das Boot schwerer. Nun übersteigt die Gewichtskraft des Bootes die Auftriebskraft, deshalb sinkt es. Reguliert man den Wasserinhalt der Tauchtanks so, dass die Gewichtskraft der Auftriebskraft entspricht, schwebt das Boot in jeder Tiefe.

Zum Auftauchen werden die Tanks mit Hilfe von Druckluft "ausgeblasen". Nun wird die Gewichtskraft des Bootes wieder geringer. Die größere Auftriebskraft trägt es an die Wasseroberfläche.

Links: Das U-Boot sinkt. Einströmendes Wasser drückt Luft aus den Kammern. Rechts: Das U-Boot steigt. Wasser strömt aus. Der Kompressor drückt Luft in die Kammern.

Nur akustisch wahrnehmbar
 
Während militärischer Operationen sollen U-Boote möglichst unauffällig bleiben. Da sie unter Wasser optisch nicht erfassbar sind und Radar unter der Meersoberfläche nicht funktioniert, können sie auf größere Entfernungen nur akustisch wahrgenommen werden. Grundsätzlich gilt: Ein U-Boot kann um so schwerer lokalisiert werden, je kleiner und leiser es ist. Deshalb wird bei ihrem Bau darauf geachtet, dass sie so wenig Geräusche wie möglich machen. Das kann man durch einen stromlinienförmigen Körper und speziell geformte Schiffsschrauben erreichen. Auch der Antrieb spielt eine große Rolle.

 
Welche Typen gibt es?
 
Dieselelektrisch betriebene Exemplare sind im getauchten Zustand anderen häufig überlegen, da sie sehr leise sind. Der Hauptvorteil der wesentlich teureren Atom-U-Booten liegt in ihrer Ausdauer und Geschwindigkeit. Allerdings sind sie lauter und werden deshalb schneller entdeckt. Der hohe Geräuschpegel führt außerdem dazu, dass sie selbst andere Schiffe schlechter orten können. Unter Wasser kann ein U-Boot andere Schiffe nur akustisch wahrnehmen. Das geschieht entweder über Unterwassermikrophone, so genannte Hydrophone, oder spezielle Schallwellen (Sonar), die allerdings wiederum die Position des U-Boots verraten.

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