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Wer hat die Titanic erfunden und wie groß war sie?

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Wer hat die Titanic erfunden und wie groß war sie?

Die legendäre Titanic und ihr Untergang im Jahr 1912 sind immer noch ein Begriff. Katrin aus Olpe würde gern wissen, wer die Titanic gebaut hat und wie groß sie war.

Die Idee für den Ozeanriesen stammte von J. Bruce Ismay, Präsident der White Star Schifffahrtslinie, und Lord Pirie, dem Vorsitzenden der Werft Harland & Wolff. Die Titanic sollte einer von drei Ozeanriesen sein, mit denen die White Star Linie wettbewerbsfähig bleiben wollte. Sie sollte als riesiges Schiff den Passagierverkehr über den Atlantik durch Komfort und Luxus verbessern.

Die Titanic wurde in der Werft Harland & Wolff in Belfast am 31. Mai 1911 zu Wasser gelassen. Dann wurde sie 10 Monate lang innen ausgestattet. Sie war 269 Meter lang - das entspricht drei Fußballfeldern - , 28 Meter breit und hatte eine Maschinenleistung von 51 000 PS. Ihre Höchstgeschwindigkeit betrug 22,3 Knoten. Sie hatte neun Decks und war so hoch wie ein elfstöckiges Gebäude. Die drei riesigen Anker der Titanic wogen allein 31 Tonnen. Um einen Anker zu ziehen brauchte man ein Gespann von 20 Pferden. Insgesamt hatte sie ein Gewicht von 46 329 Brutto Registertonnen und war das größte Schiff seiner Zeit.

Als die Titanic in der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 bei ihrer Jungfernfahrt von Southampton nach New York auf den Eisberg in der Nähe der großen Neufundlandbank stieß und binnen drei Stunden sank, waren 1.308 Passagiere und 898 Mann Besatzung an Bord. Nur 703 Menschen konnten gerettet werden.

Die Suche nach dem Wrack
 
Jahrelang lieferten sich Forscher, Schatzsucher und Abenteurer aus der ganzen Welt ein regelrechtes Wettrennen um den Fund des Titanic-Wracks. Jeder wollte der erste sein, der es entdeckt, zumal man sich durch den Fund wichtige Informationen über den Hergang der Katastrophe erhoffte und wertvolle Schätze an Bord des versunkenen Schiffes vermutete. Immerhin waren damals vier der reichsten Männer der Welt an Bord gewesen. Denn die Jungfernfahrt des zu dieser Zeit größten, schönsten und angeblich sichersten Schiffes der Welt war ein gesellschaftliches Großereignis.

 
Mit Ultraschall zum Erfolg

 
Den Clou schaffte schließlich ein Forscherteam vom französischen ozeanographischen Institut unter der Leitung von Jean-Louis Michel. Mit modernster Video- und Ultraschalltechnik gelang es die Titanic aufzuspüren, oder zumindest das, was bis heute davon übrig geblieben ist: 41° 43´ Nord und 49° 56´ West, 450 Seemeilen vor der Küste Neufundlands war die genaue Position des fieberhaft gesuchten Wracks. Aus Angst vor Plünderern und aus Respekt gegenüber den vielen ertrunkenen Menschen wurde der genaue Fundort lange Zeit geheimgehalten.

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