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S wie Scanner

Berühmte Personen

S wie Scanner

Computerbegriffe mit dem Buchstaben "S":

Samba:
Freeware-Programm, das 1985 von IBM entwickelt wurde. Damals hieß es noch SMB. Das steht für "Bediener-Anzeige Block". Dieses Protokoll ermöglicht das Teilen der Druckerpakete, der seriellen Schnittstellen und der Kommunikation. Heute wird es fast nur noch in UNIX- und Linux-Systemen verwendet. Die User können bestimmte Ressourcen wie Dateien oder Drucker über Intranet gemeinsam nutzen.
In einem Netzwerk kann ein "Linux"-Rechner, durch Samba Speicherplatz für Windows-Computer bereitstellen.

Sampling-Rate:
Englisches Wort für die Abtastfrequenz. Sie gibt an, wie oft pro Sekunde das analoge Musiksignal in ein digitales umgesetzt wird. Der Wandler-Baustein setzt die analogen Tonsignale in digitale Computer-Daten um. Je höher diese Abtastfrequenz ist, desto exakter und damit natürlicher klingt Aufzeichnung oder Wiedergabe der Töne. CD-Spieler arbeiten mit einer Rate von 44100 Abtastungen pro Sekunde (44,1 kHz). Radiosender arbeiten gerne mit 48 kHz, manche sogar mit 96 kHz, um Störgeräusche auszuschließen.

Scanner:
Das "Auge" des Computers. Mit diesem Gerät werden Bild- oder Textvorlagen in den Rechner eingelesen, also in digitale Daten umgewandelt. Das Abtasten der Vorlage erfolgt zeilenweise, dem Computer wird lediglich die Abfolge der Grauabstufungen für jede Zeile mitgeteilt. Farbscanner teilen zusätzlich die Intensität der Grauabstufungen mit.

Scrollen:
Wenn du eine zu große Internet-Seite aufrufst und der Text nicht vollständig auf den Bildschirm passt, dann gibt es die Möglichkeit, den Text mit Hilfe der "Bild nach oben-" und "Bild nach unten-Tasten" herauf- oder herunterzufahren. Das wird "Scrollen" genannt. Es handelt sich um ein Kunstwort aus den zusammengesetzten englischen Begriffe "Screen"(auf Deutsch: "Bildschirm") und "Rolling" (auf Deutsch: "Rollen"). Für die Bedienung mit der Maus wurde dazu sas "Scrollrad" erfunden (siehe unten).

Scrollrad:
Während Computer-Mäuse früher nur zwei Tasten hatten, ist im Internet-Zeitalter das so genannte Scroll-Rad hinzugekommen: Es ist an der Oberseite der Maus zwischen den Tasten angebracht und kann mit einem Finger nach vorne oder hinten bewegt werden. Auf dem Computer-Monitor kannst du dadurch lange Texte besser lesen, entweder im Internet oder auch in großen Dateien. Einige Mäuse haben sogar zwei solcher Räder, eines für die Horizontal- (nach rechts/links)und eines für die Vertikalbewegung(nach oben/unten).

SD-Card:
Die SD (Secure Digital) Speicherkarte ist ein gemeinsam von SanDisk, Toshiba und Panasonic entwickeltes ungefähr briefmarkengroßes Speichermedium. SD-Karten verbinden hohe Speicherkapazität, schnelle Datenübertragung, Flexibilität und Sicherheit. SD-Karten sind beliebig oft beschreib- und löschbar, resistent gegen Schock und Vibrationen, geräuschlos und robust durch Fehlen jeglicher Mechanik, Einsatzbereiche: Digitale Musikabspielgeräte, Handy, Handheld PC, Digitale Kameras, Digitale Video Camcorder, Autonavigationssysteme, elektronische Bücher usw.

SDRAM:
Abkürzung für "Synchronous Dynamic Random Access Memory", übersetzt etwa: synchroner dynamischer Direktzugriffsspeicher.
Ein Speicherbaustein mit zwei Einkerbungen, der mit Taktraten von bis zu 133 MHz betrieben wird. Durch eine zusätzliche Signalleitung erhöht sich im Vergleich zu älteren Speicherarten die Geschwindigkeit, mit der ein Prozessor oder eine Grafikkarte auf den Speicher zugreifen.
SDRAMs werden häufig als Arbeitsspeicher und auf Grafikkarten verwendet.
SDRAMs sind "flüchtige Speicher", weil sie ihre Daten verlieren, sobald sie nicht mehr unter Strom stehen. Nachfolger des SDRAM ist DDR-RAM (DDR steht für "Double Data Rate" - doppelte Geschwindigkeit im Vergleich zu SDRAM).

Sega:
Sega ist inzwischen eine Spieleschmiede für fast alle Anbieter von Spielekonsolen. Früher war die Firma selbst Hersteller von Konsolen, wie z. B. die "Dreamcast" oder den "Game Gear". Solange der einzige Konkurrent die Firma Nintendo war, konnte Sega große Marktanteile behaupten. Mit Erscheinen der Playstation von Sony ging es mit Sega als Konsolenhersteller abwärts. Hoffnungsträger war zuletzt die "Dreamcast", die jedoch viel zu schnell von der Playstation 2 geschlagen wurde.

Sektor:
Der Datenbereich einer Festplatte ist in Spuren und Sektoren eingeteilt. Du stellst dir am besten vor, dass eine Diskette oder Festplatte durch die Formatierung wie eine Torte in Kuchenstücke aufgeteilt wird. Auf den Scheiben laufen kreisförmig angeordnete Spuren (Tracks), die abhängig von der Bitdichte (Schreibdichte) mit Daten beschrieben werden. Aufgrund der Scheibenform sind die Spuren innen kleiner als am äußeren Rand.
Im Inhaltsverzeichnis steht dann, auf welcher Spur und welchem Sektor eine Datei beginnt.

Server:
Zentralrechner in einem Netzwerk, aber auch ein Computer oder ein Programm mit zentralen Aufgaben. So ist beispielsweise ein E-Mail-Server für die Versendung und den Empfang von elektronischer Post zuständig.

Shareware:
Bezeichnung für Software, die vor dem Kauf ausprobiert werden darf. Im Gegensatz zur "Freeware" (Freie Software) ist Shareware nicht umsonst. Der Entwickler stellt sein Produkt der Öffentlichkeit zur Verfügung. Ist der Nutzer zufrieden, entrichtet er einen vorher festgesetzten Betrag an den Entwickler.

Shift-Taste:
(englisch: "Shift"). Diese Taste entspricht der Umschalttaste bei der Schreibmaschine. Hier wird zwischen großen und kleinen Buchstaben umgeschaltet, aber auch zwischen Ziffern und Sonderzeichen.

Silicon Valley:
Bezeichnung für eine Gegend südlich von San Francisco. Es ist die größte und leistungsstärkste Ansiedlung von weltweit bedeutenden Elektronikfirmen. Dieses Mekka der Mikroelektronik ist eine ehemalige Obstanbau-Landschaft, die nach dem wichtigsten Rohstoff der Mikrotechnik Silizium (englisch "silicon") benannt wurde.

Siliziumoxyd:
Ausgangsmaterial für die Halbleiter-Silizium-Herstellung. Dieses zweithäufigste Element der Erdrinde wird auch als "Quarz" bezeichnet.
Die elektrischen und thermischen Eigenschaften machen das Mineral zu einem begehrten Werkstoff der Elektronik. Ideal ist auch seine Robustheit gegenüber mechanischer Zerstörung oder chemischer Beeinflussung.

SIMM:
Abkürzung für "Single Inline Memory Module".
Einreihige Speichermodule mit Kapazitäten von ein, vier, acht oder 16 Megabyte, die vor allem in 486er-Rechnern zum Einsatz kamen. In Pentium-Rechnern findest du DIMM und SDRAM-Speicherbausteine. Der neueste und schnellste Speicherchip in Pentium-4-Systemen heißt DDR-Ram.

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