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P wie PAL

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P wie PAL

Computerbegriffe mit dem Buchstaben "P":

Packen/Entpacken:
Wenn Dateien zu groß sind, können sie mit Hilfe von mathematischen Komprimierungsverfahren "gepackt" werden. Hinterher benötigen sie nur noch einen Bruchteil ihres ursprünglichen Platzes. Das war in Zeiten knappen Speichers nötig, als beispielsweise eine Diskette, die aus heutiger Sicht nur 1,44 Megabyte an Daten fassen konnte, noch ein großer Standarddatenträger war.
In Zeiten der CD-ROM und DVD-ROM wird weniger gepackt. Praktisch ist es noch, wenn eine Datei per e-Mail verschickt werden soll, um Platz im elektronischen Postfach zu sparen. Ehe eine so gepackte Datei wieder benutzt werden kann, muss sie erst entpackt werden. Zum Packen und Entpacken gibt es spezielle Packprogramme.

Packer/Packprogramme:
Mit einem Packprogramm lassen sich Daten verkleinern, so dass sie Platz sparend gespeichert werden können. Die bekanntesten Komprimierungsverfahren sind A3 (DOS), ARJ, LHA, WinZip, Zip. Im Gegensatz zu komprimierten Bild- (z. B. jpg) oder Musikdateien (z. B. mp3) können gepackte Daten nicht direkt verwendet werden, sondern müssen vor dem Aufruf entpackt werden.

Packformat:
Um Dateien zu komprimieren, kann der Nutzer auf verschiedene Packer-Formate zurückgreifen. Als Standard gilt das Zip-Format, das fast alle Packer beherrschen. Ebenfalls häufig anzutreffen sind A3 (DOS), ARJ, LHA und RAR sowie das Kompressionsformat CAB von Microsoft.

PAL:
In Deutschland und anderen Ländern eingeführtes Farbfernsehsysstem. Es arbeitet mit 25 Frames und 625 Zeilen Auflösung. Farb-Übertragungsfehler werden bei von Zeile zu Zeile wechselnder Farbträger-Phasenlage (daher der Name: Phase Alternating Line)weitgehend kompensiert.

Palm:
Palm ist das englische Wort für Handfläche. Weil die kleinen Taschencomputer der Firma Palm gerade die Handfläche bedecken, wurde nicht nur der Computer (Organizer, Palmtop), sondern gleich die ganze Firma so benannt. In erster Linie ist ein Palm ein elektronischer Terminkalender. Die Eingabe erfolgt mit einem speziellen Stift, der über den flachen, hochauflösenden Flüssigkristallbildschirm geführt wird. Als Zubehör kann aber auch eine faltbare Tastatur angeschlossen werden. Neben der Möglichkeit, Adressen, Texte, Termine und Notizen einzugeben und zu speichern, können Palms aber auch zur Datenübermittlung eingesetzt werden. Über eine Infrarotschnittstelle und ein Handy kann der Palm sogar e-mails aus dem Internet holen.

Palm-OS:
Betriebssystem (OS=Operating System) für Palm-Taschencomputer. Es zeichnet sich vor allem durch den sparsamen Umgang mit dem bei kleinen Geräten wertvollen Speicherplatz aus.

Palmtop:
Palmtop ist die Sammelbezeichnung für kleine Computer, die auf die Handfläche (englisch "palm") passen.
Anders als die üblichen Organizer arbeiten sie mit eigenen Betriebssystemen, wie Palm-OS oder Windows CE zur Verwaltung von Terminen, Adressen, Kontakten und Aufgaben (vergleiche Handheld, Organizer, Palm PDA), sind aber weit mehr als reine elektronische Notizbücher.

Pan & Scan:
Bei Pan & Scan wird versucht, einen Teil des Kinoformat-Bildes auf dem 4:3 Fernsehschirm darzustellen. Der Name des Vorgangs ist aus der Arbeit des Videobearbeiters abgeleitet. Er kann sich auf dem Großformat (=Widescreen)-Bild hin und her zu bewegen, weil das gesamte Bild auf dem Fernseher nie komplett dargestellt werden kann. Bei der Bearbeitung muss immer auf die aktuelle Person (z.B. die sprechende Person) ausgerichtet (fokussiert) werden. So kommt es, dass ein Film im Fernseher nur 33% - 50% des Original Kinofilmbildes enthält. Im Gegensatz zum Kino ist immer nur eine kleiner Teil des Originalfilms zu sehen. Wie viel beim Pan & Scan Verfahren wirklich vom Film zu sehen ist, hängt aber auch vom verwendeten Fernseher ab.

Eine andere Möglichkeit, einen zu großen Film auf einem zu kleinen Fernseher anzuzeigen, wäre Letterboxing. Hier entstehen am oberen und unteren Rand schwarze Balken, dafür wird der Film aber im Schnitt zu mindestens 90% angezeigt.

Parabolspiegel:
Bekannteste Form der Satelliten-(Empfangs-)antenne, wird auch umgangssprachlich als Satellitenschüssel bezeichnet. Konzentriert die elektro-magnetischen Wellen im Speisesystem (LNB).

Parallele Schnittstelle:
siehe Parallelport.

Parallelport:
Druckeranschluss. (Abkürzung LPT1 für Line-Printer 1"). Mit dieser Schnittstelle können Daten sehr schnell übertragen werden. Der Druckerport befindet sich immer auf der Rückseite des Geräts und ist meist mit einem Druckersymbol gekennzeichnet oder bei modernen Geräten farblich hervorgehoben. Der Computer sendet nicht nur Daten an den Drucker, er kann auch Signale des Geräts empfangen, zum Beispiel bei einer Störung. Moderne USB-Drucker ersetzen mehr und mehr die alten Geräte, und in einigen Jahren werden Computer wohl keinen Parallelport mehr haben.

Parameter:
1. Ausgangswert für eine Rechenoperation. Die Funktion "Wurzel aus" liefert z.B. mit dem Parameter 4 das Ergebnis 2.
2. Ergänzende Angaben zu Befehlen oder Programmen. Sie grenzen deren Aufgaben genauer ein oder übergeben Informationen zur Weiterverarbeitung. Mit Parametern werden die Rahmenbedingungen von Programmieranweisungen gesetzt.

Partition:
Eine Festplatte kann in mehrere Bereiche unterteilt werden, so genannte Partitionen. Jede Partition erhält dabei einen eigenen Laufwerksbuchstaben, z.B. C, D oder E und verhält sich wie eine eigene Festplatte. Da sie voneinander völlig unabhängig sind, kann bei Bedarf auf jeder Partition auch ein anderes Betriebssystem gespeichert sein, das über einen sogenannten Boot-Manager aufgerufen werden kann. Normalerweise wird auf der primären Partition (immer Laufwerk C) das Betriebssystem und auf der oder den sekundären Partitionen die Daten abgelegt. So können beispielsweise eigene Partitionen für Bilder, Musikdaten oder Videos angelegt werden.

Passwort:
Ein Passwort verhindert die unbefugte Nutzung eines Computers, aber auch eines Netzwerkes, eines Internetangebotes oder sogar eines Online-Bankkontos. Nur wer das richtige Wort eingibt, erhält den Zugang. Jedem anderen wird der Zugriff verweigert. Sinnvoll ist dieser Schutz unter anderem in Firmen-Netzwerken, aber auch in Internet-Cafés und an anderen Terminals immer dort, wo mehrere Personen Zugang zu einem Rechner haben.

Path:
Englisches Wort für Pfad. Er gibt den genauen Weg (etwa auf der Festplatte) zu einem Verzeichnis (Ordner) oder einer Datei an.

PC:
Abkürzung für Personal-Computer. Die Firma IBM nannte ihre ersten Mikrocomputer IBM-PC. Seither wird halboffiziell zwischen PC und Apple Macintosh unterschieden. Auch heute werden mit dem Kürzel PC Rechner nach dem sogenannten Industriestandard mit Intel oder AMD-Prozessoren bezeichnet.

PC-Card:
auch PCMCIA (Personal Computer Memory Card International Association) Über 250 Hersteller haben sich in einer nichtkommerziellen Vereinigung zusammengeschlossen, um einen Industriestandard für Speicherkarten im Scheckkartenformat zu definieren. 1990 wurde der erste Standard, PCMCIA 1.0 verabschiedet. 1991 folgte der immer noch aktuelle Standard PCMCIA 2.01d er zusätzlich die Datenein- und -ausgabe ermöglicht und daher auch für weitere Peripheriegeräte wie Modems, Festplatten etc. geeignet ist.

PCMCIA:
siehe PC-Card (oben).

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