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Mikrochip: Das Herzstück eines Roboters

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Mikrochip: Das Herzstück eines Roboters

Ohne Mikrochip gäbe es keine so kleinen, handlichen Computer, wie wir sie heute kennen. Auf einem Plättchen nicht viel größer als ein Fingernagel und kaum dicker als ein Haar, sind alle Informationen gespeichert. Die Mikrochips führen die Befehle aus, die wir über die Tastatur oder die Maus an unseren Computer weitergeben.

Die Oberfläche erinnert an eine Stadt mit vielen Häusern, die durch Straßen verbunden sind. Hergestellt werden die Mikrochips aus Silizium. Das ist ein Stoff, den es wie Sand am Meer gibt, denn Silizium wird aus Sand gewonnen.

Die Chipproduktion ist sehr aufwändig. Über 300 Arbeitschritte sind nötig, bis ein Chip in einen Computer eingebaut werden kann. Feinste Strukturen, die dünner als ein Haar sind, müssen auf die Siliziumplättchen gebrannt werden. Dabei dürfen selbst kleinste Teilchen wie Hautschuppen oder Staubkörner nicht mit dem Chip in Berührung kommen. Schon ein kleines Staubkorn kann auf dem Chip für einen Kurzschluss sorgen und ihn unbrauchbar machen.

Deshalb wird die Luft in den Fabriken der Chiphersteller so sehr gereinigt, dass sie sauberer ist, als in einem Operationssaal im Krankenhaus. Alle Mitarbeiter müssen Schutzanzüge tragen, damit die Produktionsräume nicht verschmutzt werden.

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