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J wie Joystick

Berühmte Personen

J wie Joystick

Computerbegriffe mit dem Buchstaben "J":

Jitter:
Digitale Daten auf einer CD sind in Form kleiner Vertiefungen gespeichert. Wenn ein CD-Spieler diese nicht exakt abtastet oder wenn ein CD-Brenner beim Schreiben der Daten ungenau arbeitet, kommt es zu Störungen. Diese werden als "Jitter" bezeichnet.

Jobs, Steve (*1955) :
Zusammen mit Steven Wozniak gründete Steve Jobs die Firma Apple. Als 19jähriger entwickelte er 1974 Videospiele für die Firma Atari. Später baute er zusammen mit Wozniak den Apple I in einer Garage und verkaufte etwa 600 Exemplare zum Stückpreis von 666 Dollar. Aus dem Gewinn wurde der Apple II entworfen und 1977 für 1300 Dollar auf den Markt gebracht. Bis 1980 erwirtschaftete Apple rund 140 Millionen Dollar. Erst als der IBM-PC herauskam, bekam die junge Firma ernsthafte Konkurrenz.
1984 brachte Apple den Macintosh heraus. Jobs verfolgte damit die Idee eines benutzerfreundlichen Computers. Das Betriebssystem mit der grafischen und per Maus bedienbaren Oberfläche war revolutionär.
1985 verließ Jobs die Firma. 1989 präsentierte er seine neueste Entwicklung: den NeXt, mit dem er eine neue Ära in der Computergeschichte einleiten wollte, was ihm jedoch misslang. 1997 wurde NeXT von Apple aufgekauft. Das Betriebssystem bildet heute den Kern des Mac OS 10. Damit schloss sich der Kreis, und Steve Jobs arbeitet heute wieder bei Apple.

Joggen:
Bei der Bearbeitung von Videoaufzeichnungen ermöglicht dieser variable Suchlauf eine Bild für Bild-Wiedergabe.

Joint Photographic Experts Group:
Standardisierungskommitee für die Kompression und Kodierung von Standbildern in Farbe und in Graustufen. JPEG (siehe unten) ist sehr effizient bei der Komprimierung natürlicher Bilder mit vielen Farbnuancen (24 Bit Farbtiefe).

Joliet 2:
Dateisystem für CD-ROMs. Es erlaubt Dateinamen von mehr als acht Zeichen, wie sie heute üblich sind. Joliet 2 hebt die Beschränkungen der älteren Norm "ISO 9660" auf, die durch das Betriebssystem MS-DOS verursacht wurden.

Joypad:
Bezeichnung für die in Notebooks angebrachte Fläche auf der man mit den Fingern den Cursor auf dem Bildschirm steuern kann. Anderes Wort: Touchpad.

JP2:
Neues Verfahren zum Platz sparenden Speichern von Bildern. JP2 verringert die Datenmenge im Vergleich zu seinem Vorgänger JPG erheblich, bietet aber dennoch eine bessere Bildqualität. Ideal ist das für neue Handys, die auch fotografieren und Bilder versenden können (siehe auch JPEG 2000).

JPEG:
Komprimierungsstandard für Fotos und Grafiken. Die kleine Dateigröße ist gut für die Veröffentlichung im Internet geeignet. Das JPEG-Format, oder JPG-Format kann bis zu 16,7 Millionen Farben speichern.
Das Prinzip beruht darauf, dass sehr ähnlich Farbwerte in dem zu komprimierenden Bild gleichgesetzt werden. Folgen in einem Bild zum Beispiel fünf Pixel mit den Farbwerten 150 - 149 - 150 - 149 - 150 aufeinander, so berechnet der Computer die Kompressionsrate 5 x 150. Je mehr Stufen zusammengefasst werden, also je höher die Komprimierungsrate ist, desto schlechter wird die Bildqualität.

JPEG 2000:
Neues Kompressionsverfahren, das den bisherigen JPEG-Standard ablösen soll. Durch Mechanismen zur Fehlerkorrektur lassen sich JPEG2000-Bilder auch über störungsintensive Kanäle übertragen. Aktuell wird dies für die Nachfolger der heutigen Mobiltelefone werden. Wie heute eine SMS werden künftig auch Bilder von Handy zu Handy übertragen werden können.

JPG:
Komprimierungsstandard siehe JPEG (oben).

Joystick:
Eingabegerät, das hauptsächlich bei Computerspielen eingesetzt wird. Er soll die Bewegung des Spielobjektes auf dem Bildschirm steuern. Die Hauptbewegungsrichtungen sind nach oben, unten, links und rechts. Außerdem ist im Joystick ein sogenannter "Feuerknopf" eingebaut, mit dem die Spielfigur nicht nur schießen, sondern auch werfen, treten usw. kann, je nachdem, worauf es beim Spiel gerade ankommt. Manche Joysticks sind regelrechte Kultobjekte für Jugendliche geworden.

JScript:
Die Kurzbezeichnung für Java Script wurde von der Firma Microsoft eingeführt.

Jumper:
Kleine Steckbrücken aus Metallstiften, die beispielsweise auf Steckkarten, Festplatten, DVD-Laufwerken oder direkt auf dem Motherboard angebracht sind. Ein passender schwarz isolierter Kontakt verbindet jeweils zwei dieser Metallstifte.
Mit Jumpern lässt sich die Funktionsweise von Geräten verändern - je nachdem, wie die Steckverbindungen auf die Metallstifte gesetzt sind. Beim Einbau einer zweiten Festplatte oder eines CD-Brenners wird über den Jumper geregelt, welches Laufwerk "Master" ist und welches "Slave", also welches zuerst angesprochen wird. Früher ließ sich auch die Taktfrequenz des Prozessors mit Hilfe eines Jumpers einstellen, heute wird das meist im BIOS gemacht.

Junk-Mail:
Unerwünschte Werbesendungen per e-Mail. Wenn seriöse Internet-Provider Firmen erwischen, die Junk-Mails versenden, werden diese meist ausgeschlossen, dürfen also überhaupt keine Mails mehr senden.

Hinweis: Im Archiv wurden alle Bilder und Links entfernt