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IMAX®- Mittendrin und hautnah dabei

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IMAX®- Mittendrin und hautnah dabei

Heute den Mount Everest besteigen, morgen die Pyramiden von Ägypten bestaunen und übermorgen in die Unterwasserwelt eintauchen. IMAX® Filme machen es möglich. Keine andere Filmtechnik lässt den Besucher so hautnah am Geschehen teilhaben. Ein neuer IMAX® -Komplex in Ei Form hat am 15.Dezember im Mainfrankenpark bei Würzburg (s. Bild) eröffnet.

IMAX® ist die Abkürzung für Image Maximization. Darunter versteht man eine spezielle Form der Filmproduktion. Um diese Filme zu zeigen, sind auch entsprechende technische und räumliche Voraussetzungen zu erfüllen.

Das Bildformat ist zehnmal größer als ein normaler 35 mm Film, wie du ihn aus den normalen Kinos kennst. Die Filmrollen werden dadurch 80-100 kg schwer. Sie werden nicht wie herkömmlich senkrecht in die Projektoren eingehängt, sondern waagerecht. Dafür werden eigens konstruierte Projektoren verwendet. So ein Gerät ist 950 kg schwer und mit speziellen Lampen ausgerüstet, die eine Leistung von 15.000 Watt haben. Sie leuchten so hell, dass du ihr Licht vom Mond aus sehen könntest.

Während der Filmvorführung wird jedes einzelne Bild der Filmrolle durch ein Vakuum an die Projektionslinse gesaugt. Mit einer vertikalen Aufhängung wäre dies nicht möglich. Durch diese Technik geht trotz der enormen Bildgröße nichts an Tiefenschärfe verloren. Das Filmtransportsystem wird zusammen mit dem Projektor als Rolling Loop bezeichnet, zu deutsch Rollende Schleife. Den Namen hat das System von der wellenförmigen Bewegung des Transportsystems, auf dem die abzuspulende Filmrolle und der Projektor sitzen. Die einzelnen Bilder bleiben dadurch während der Projektion in ständiger Bewegung, der Film wirkt plastischer.

Der Grund, warum man sich in IMAX® Filmen mittendrin fühlt, ist einmal die überdimensionale Größe der Leinwand. Sie kann dreimal so groß sein, wie in normalen Filmen, also bis zu 21 mal 29 Meter. Dies entspricht einem sieben stöckigem Hochhaus. Ein spezielles Tonsystem, das 6-Kanal-Digital-System ermöglicht ein dreidimensionales Hören von Tönen. Zwei Kanäle befinden sich dabei hinter der Leinwand und jeweils zwei an den Seitenwänden.

Hinweis: Im Archiv wurden alle Bilder und Links entfernt