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20 Jahre Personal Computer

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20 Jahre Personal Computer

2001 ist ein Jubiläumsjahr für den Computer. Während die große Rechenmaschine 60 Jahre alt wurde, ist ihr kleiner Bruder, der PC auch schon wieder 20 Jahre alt. Am 12. August 1980 stellte IBM den ersten Heimcomputer vor.

Der erste IBM-PC begründete einen neuen Industriezweig und änderte die Welt.
Obwohl die Führung des Computerkonzerns damals nicht so recht an die Zukunft eines preiswerten Rechners für die Massen glaubte, wollte IBM-Chef Frank Cary der aufkommenden Konkurrenz nicht alleine diesen Markt überlassen. Firmen wie Apple oder Commodore standen damals kurz vor dem Durchbruch.

Der Apple-Pionier Steve Wozniak hatte schon 1976 einen gebrauchsfähigen kleinen Computer konstruiert, den Apple I. Dieser Mikrocomputer der ersten Stunde war bei einem Preis über 20 000 Dollar für Heimanwender unerschwinglich, deshalb beginnt die Geschichte des PC erst mit dem heute legendären IBM 5150 PC, der am 12. August 1981,in New York vorgestellt wurde.

Den ersten kommerziell erfolgreichen Mikrocomputer brachte Apple 1977 auf den Markt, den Apple II.
IBM war damals schon der führende Hersteller von Computern, doch diese Großrechner waren kühlschrankgroße Ungetüme, die sich keine Privatperson gekauft hätte.

Für den PC mussten die IBM-Techniker viele Komponenten von anderen Entwicklern zukaufen. Auf der Suche nach einem geeigneten Chip stießen sie auf Intels Mikroprozessor 8008. Damit war das Fundament für den Aufstieg von Intel zum weltgrößten Chip-Produzenten gelegt. Jetzt fehlte noch ein Betriebssystem für den neuen PC. Das wollten die IBM-Entwickler nicht selbst schreiben.

Für den damals 25 Jahre alten Bill Gates bot sich die Chance seines Lebens. Zusammen mit seinem Partner Paul Allen gründete er die Firma Microsoft, kauften bei anderen Entwicklern den Kern für eine Systemsoftware zusammen und lizenzierte IBM das Konglomerat als PC-DOS 1.0. Die IBM-Manager Gates die Rechte an DOS und halfen mit, dass Microsoft sich zum Softwaregiganten entwickeln konnte.

In den USA kostete der IBM-PC inklusive Monitor rund 3500 Dollar. 1981 verkaufte IBM 35 000 PCs.
Doch dann zog der Markt an. Rund drei Millionen Stück setzte IBM von seiner ersten PC-Generation ab, die bis 1987 angeboten wurde.

20 Jahre nach der Einführung des ersten IBM-PCs sind über 600 Millionen Personal Computer weltweit in Betrieb. Im Jahr 2001 wird die PC-Industrie mit rund 140 Millionen neuen PCs rund 174 Milliarden US-Dollar (388 Mrd. DM) umsetzen.
Auch wenn heute weniger PCs gekauft werden als in den vergangenen Jahren, ist der Trend nach schnelleren Prozessoren, größeren Festplatten und Speichern ungebrochen. Dazu werden die Computer immer kleiner, wie die Handheld-Organizer und die MP3-Spieler eindrucksvoll beweisen.

Erklärungen zu den Computer-Begriffen findest Du in unserem kleinen Elektronik-Lexikon einfach unten auf den Link klicken.

Mehr über die Entstehung des Computers kannst du im WAS IST WAS Band 37 "Computer und Roboter" nachlesen.

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