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Russland Wiedergutmachung für 2010

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Russland Wiedergutmachung für 2010

Nach großen Erfolgen eines russischen Nationalteams sucht man in jüngster Zeit vergebens. Doch als die UdSSR, ein Staat, der neben dem heutigen Russland noch andere Länder, wie die Ukraine oder Weißrussland umfasste, noch existierte, gehörte die Nationalmannschaft der UdSSR zu den weltbesten und konnte große Siege verzeichnen.

Das Logo des russischen Fußballbunds RFS.

Eine wechselvolle Fußballgeschichte

1912 wurde der russische Fußballbund (Rossijski Futbolni Sojus) gegründet. Am 30. Dezember 1922 wurde aus dem Russischen Zarenreich die Sowjetunion und es dauerte bis 1946 ehe das Team der UdSSR in die FIFA aufgenommen wurde. Das Team der Sowjetunion gehörte bald zur Weltspitze, da man die Mannschaft aus den besten Spielern verschiedener Länder, vor allem der Ukraine, zusammenstellen konnte. Zweimal wurde die UdSSR Europameister.

In jüngster Zeit konnte die Mannschaft Russlands, die aus der Sowjetunion hervorging, nur spärliche Erfolge verzeichnen. Nach zwei Europameisterschaften, die jeweils in der Vorrunde endeten, schafften die Russen 2008 unter Trainer Guus Hiddink den Einzug ins Halbfinale, wo man am späteren Europameister Spanien scheiterte. Bei der WM 2010 war Russland nicht vertreten.

Pawel Pogrebnjak vom FC Fulham ist der Einzige bei den Russen, der im Ausland spielt.



Nur Niederlagen gegen Deutschland

Da es den russischen Fußballbund erst wieder seit 1992 gibt, sind die Erfolge der Mannschaft spärlich gesäht. Im noch jungen Verband halten Wiktor Onopko mit 109 Spielen und Wladimir Bestschastnych mit 29 Toren die Rekorde.

Die Russen spielte bisher erst siebenmal gegen Deutschland. Sie konnten allerdings keines dieser Spiele gewinnen, schafften nur zweimal ein Unentschieden. Zuletzt traf man in der Qualifikation für die WM 2010 in Sudafrika aufeinander. Es gab allerdings auch hier zwei Niederlagen und Russland qualifizierte sich nicht für die WM.

Seit 2010 ist Dick Advocaat Trainer der Russen und schaffte mit ihrnen souverän die EM-Qualifikation.

Ein Globetrotter aus Holland

Der Holländer Dick Advocaat ist nach Guus Hiddink der zweite Trainer aus den Niederlanden für die Russen. Er Übernahm das Traineramt 2010. Advocaat hat schon die verschiedensten Nationalteams trainert, darunter Südkorea, Belgien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Von 2002 bis 2004 war er als Bondscoach für die Nationalmannschaft Hollands verantwortlich.

Das russische Aufgebot

Fast alle russischen Akteure spielen zuhause in der immer stärker werdenden russischen Premjer-Liga, die meisten beim meister Zenit Sankt Petersburg, wie zum Beispiel Mittelfeld-Stratege Igor Denissov. Auch Torjäger und Kapitän Andrei Arschawin ist hier unter Vertrag, der noch bis vor kurzem bei Arsenal London gespielt hatte.

Kapitän uns Star des russischen Teams ist Andrei Arschawin.



Zwischen den Pfosten steht Igor Akinfejew vom russischen Rekordmeister ZSKA Moskau. Der einzige Legionär in der russischen Auswahl ist Pawel Pogrebnjak. Er spielt beim FC Fulham in England und war davor knapp drei Jahre beim VfB Stuttgart. Er geht zusammen mit Roman Pawljutschenko auf Torejagd.

Wieder ins Halbfinale?

Die Russen treffen in der Gruppe A auf Tschechien, Griechenland und Gastgeber Polen. Nach einer souveränen Qualifikation mit nur einer Niederlage können sich die Russen gute Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale machen. Mit ihrer furiosen Offensive sind sie prinzipiell in der Lage, ihren Erfolg von 2008 zu Wiederholen. Ob sie es wirklich wieder ins Halbfinale schaffen, bleibt jedoch abzuwarten.


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28.03.2012 // Text: Jan Wrede; Bilder: Flagge: (pd), Logo: Christian Bier, Advocaat & Arschawin: soccer.ru (cc-by-sa 3.0), Pogrebnjak: Alexei Yakovlev (cc-by-sa 3.0)

Hinweis: Im Archiv wurden alle Bilder und Links entfernt