Archiv

In unserem Archiv findest du die beliebtesten Texte und Kinderfragen aus 15 Jahren wasistwas.de. Klick rein in deine Lieblingsthemen!

Prechtl Biografie

Berühmte Personen

Prechtl Biografie

Hier einige wichtige Stationen im Leben Mathias Michael Prechtls:

26. April 1926: Prechtl wird im oberpfälzischen Amberg geboren. Sein Vater Mathias war Bergmann, seine Mutter Margarete Hausfrau.
1943 wird Prechtl als Luftwaffenhelfer in einer Flugabwehr-Batterie in Nürnberg eingesetzt.
1944 kommt er im Frühling zum Arbeitsdienst nach Polen, dann als Soldat an die Ostfront.
1945 nimmt ihn die Rote Armee bei der Kapitulation der Stadt Königsberg gefangen. Damit beginnt eine fast fünfjährige Kriegsgefangenschaft. In dieser Zeit muss er sehr hart arbeiten und erkrankt an Ruhr und Skorbut.
1949 kehrt er nach Nürnberg zurück.
1950 beginnt er sein Studium an der ausgelagerten Nürnberger Akademie der Bildenden Künste in Schloss Ellingen.
1952 gewinnt er mit seinem Plakat für die Ausstellung "Das internationale Plakat" in Karlsruhe den ersten Preis.
1955 macht er sein erstes Keramikwandbild.
1956 heiratet er die Malerin Frydl Zuleeg. Er beginnt mit seiner Arbeit als freischaffender Künstler und gewinnt ein Jahr später den Wettbewerb "Künstler sehen Nürnberg heute".
1958 wird seine Tochter Pamela geboren, die sich heute zum Beispiel auch um die Ausstellungen ihre Vaters kümmert.
1963, nach verschiedenen Arbeiten, kommt der 1. Portraitauftrag.
1965 hat Prechtl eine Einzelausstellung in der Neuen Münchner Galerie. Er beginnt mit der Bildserie "Intime Sitten- und Kutlurgeschichte des Abendlandes", an der er bis heute weiterarbeitet.
1969 fängt Prechtl die Dürer-Suite an, die er 1986 abschließt. Die Suite beteht aus großformatigen Rötelzeichnungen.
1970 macht er den Keramikbrunnen Gockelreiter für das Nürnbeger Spielzeugmuseum.
1971 bekommt Prechtl den ersten Portraitauftrag von der New York Times.
1972: Die Büchergilde Gutenberg beauftragt Prechtl zum ersten Mal ein Buch zu illustrieren: Oskar Maria Grafs "Das bayerische Dekameron". Er erhält den Jahrespreis des Art Directors Club of New York für das Portrait des Friedensnobelpreisträgers und ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt.

Viele Ausstellungen, Theaterstücke, illustrierte Bücher folgen. Hier nur eine kleine Auswahl:

1977 Illustration zu "Göttliche Komödie" von Dante.
1979 Teilnahme an der Internationalen Druckgrafik Biennale Norwegen in Fredrikstad.
1981 folgt eine Einzelausstellung in der Kunsthalle Nürnberg.
1982 Gruppenbild deutscher Klassiker - später Klassikerlandschaft genannt (siehe Foto).
1984 erscheint Prechtls Literaturkalender mit 13 Charakterportraits.
1986 große Ausstellung mit über 300 Arbeiten auf Papier unter dem Titel "Denkmalerei" in München. Das von Prechtl illustrierte "Utopia" von Thomas Morus wird als "Schönstes Buch" von der Stiftung Buchkusnt prämiert.
1989 Prechtl zieht seinen Vorschlag für die Wandmalerei des Nürnberger Rathaussaals nach massiven Angriffen zurück. Ausstellungen in italien.
1993Nach drei Jahren Arbeit ist der "Cellini" fertig.
1994Prechtl wird mit der Medaille "Pro Merite des Bayerischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst" ausgezeichnet.
1996 Ausstellung "Die illustrierten Bücher" im Germanischen National Museum, Nürnberg.
1998 Zwölf Charakterportraits für das Deutsche Haus in New York.
1999 "Reineke Fuchs" von Johann Wolfgang von Goethe.
Und, und und.......

ab - 26.06.2001

Hinweis: Im Archiv wurden alle Bilder und Links entfernt