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Neuer Animationsspaß: "Ab durch die Hecke"

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Neuer Animationsspaß: "Ab durch die Hecke"

Die Macher von Shrek und Madagaskar haben mal wieder Monate lang hinter ihren Computern getüftelt und an einer guten Story und liebenswerten Charakteren gebastelt. Herausgekommen ist ein tierisch witziger Animationsfilm, bei dem sich eine Horde verfressener Waldbewohner daran macht, eine amerikanische Vorstadtsiedlung um ihre Essenvorräte zu erleichtern. Ab 6. Juli in unseren Kinos.



Ich glaub ich steh im Wald!
Die ganze Misere beginnt kurz nachdem Eichhörnchen Hammy, Stinktier Stella, das Opossum Ozzie, Schildkröte Verne und eine fünfköpfige Igelfamilie  aus dem Winterschlaf erwachen. Zu ihrem Entsetzen stellen sie fest, dass ihr natürlicher Lebensraum über die kalten Monate plötzlich geschrumpft ist. Ein grünes Etwas hat ihr behagliches Zuhause direkt in der Mitte gespalten. Und dabei müssen doch schon jetzt neue Vorräte für den Winter gesammelt werden!

Frech kommt weiter


Da kommt der freche Waschbär Richie gerade recht. Leckeres Essen? Umsonst und ohne großen Aufwand? Das gibt es bei den Menschen in der neu errichteten Wohnsiedlung genug zu holen! Man muss sich nur aus dem vertrauten Wald in die große weite Welt wagen, um das kulinarische Paradies auf Erden zu finden. Und dazu gibt es in diesem Fall nur eine Möglichkeit: Ab durch die Hecke!    



Feinschmeckerparadies hinter der Hecke

Was die plüschigen Waldbewohner nicht wissen: Richie ist ein gerissener Bursche. Sein Vorschlag bei den Menschen die lebensnotwendige Verpflegung zu mopsen war mehr als eigennützig. Weil er selbst von Grizzlybär Vincent einen Einkaufswagen voller Köstlichkeiten gestohlen hat und dieser von einem LKW plattgefahren wurde, muss der Waschbär schnellstens für Nachschub sorgen. Und dafür will er die Hilfsbereitschaft seiner neuen Freunde ausnutzen...

Menschen als "Konsum-Monster"

Mit Ab durch die Hecke ist Dreamworks mal wieder ein Volltreffer gelungen, der vor allem bei den kleinen Zuschauern einschlagen wird. Von der ersten Minuten an schlägt man sich auf die Seite der verschworenen Gemeinschaft, die als Außenseiter gegen die durchweg unsympathisch gezeichneten Konsum-Monster (= Menschen) anrennen. Bei der Figurenzeichnung stechen vor allem der berechnende Richie und das Opossum Ozzie hervor, das sich mit gespielten Sterbeszenen melodramatisch in Szene setzt. 



Comic als Vorlage

Lustig wird es in Ab durch die Hecke vor allem dann, wenn die gierige Bande verzweifelt versucht, an die versprochenen Leckereien zu gelangen. Vor allem bei den turbulenten Verfolgungsjagden wird das junge Publikum durch viel Witz und Tempo nicht mehr so schnell aus dem Lachen herauskommen. Und auch an Gesellschaftskritik wird nicht gespart. Die Welt der Menschen wird satirisch als Überflussgesellschaft dargestellt, in der Geschmacksverstärker, Selbstschussanlagen und übertriebener Sauberkeitswahn regieren. Als Vorlage der Story diente übrigens ein 1995 erschienener, gleichnamiger Comic.

Ben Becker & Co. hinter dem Mikro 

Für die Synchronisation haben sich mal wieder routinierte deutsche Schauspieler sowie Stars und Sternchen aus der Musik- und Comedybranche hinters Mikro begeben. Mit von der Partie sind u.a. Ben Becker, Götz Otto, Ralf Schmitz und Jeanette Biedermann. Im Original leihen Hollywoodgrößen wie Bruce Willis und Nick Nolte sowie Sängerin Avril Lavigne den Tieren ihre Stimmen. 

Nic 6.7.2006 / Fotos: Dreamworks

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