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Mel Gibson - Actionheld und Frauenschwarm

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Mel Gibson - Actionheld und Frauenschwarm

Sieht man auf der Leinwand einen Typ mit einem unverschämten Grinsen und strahlend blauen Augen, kann es sich eigentlich nur um den Schauspieler und Filmemacher Mel Gibson handeln. Hollywood hat der Star von "Down Under" längst erobert.


Eigentlich ist Mel Gibson ja gar kein "Aussi". Er wurde am 3. Januar 1956 im Bundesstaat New York in den USA geboren. Als er zwölf Jahre alt war zog er mit seiner Familie nach Sydney. Dort gewöhnte er sich schnell den typischen australischen Akzent an.

"Mad Max" als Durchbruch

Seinen internationalen Durchbruch als Schauspieler hatte Mel mit "Mad Max" (1979). Dabei geriet er kurz vor dem Casting noch in eine wüste Schlägerei, bei der sein Gesicht schlimm verletzt wurde. Doch er hatte Glück im Unglück. Er bekam die Rolle, die sein Leben veränderte sollte. Vielleicht sogar wegen der Schrammen und Blessuren.

Auch der Nachfolger "Mad Max II - Der Vollstrecker" (1981) wurde ein riesiger Erfolg und machte Gibson endgültig zum Star. Viele Jahre trat Gibson fast ausschließlich in Action-Filmen auf. Große Hits waren die vier "Lethal Weapon"-Streifen (1986, 1989, 1992 und 1998) mit Danny Glover, sowie der dritte "Mad Max"-Film (1985).

Glanzrolle Hamlet

Doch in den 90ern bewies der charmante Australier, dass er mehr kann als sich zu prügeln. 1990 übernahm er mit der Titelrolle in Franco Zefirellis "Hamlet" den bwegehrtesten Shakespeare-Part überhaupt. Drei Jahre später lieferte er mit dem Film "Der Mann ohne Gesicht" sein Regie-Debüt.

Regiedebüt mit "Braveheart" - 5 Oscars

Höhepunkt seiner bisherigen Karriere war sein Schottland-Epos "Braveheart". Das Mammutprojekt, bei dem Gibson nicht nur in der Hauptrolle des Freiheitskämpfers William Wallace glänzte, sondern auch Regie führte, wurde zurecht mit 5 Oscars belohnt.

Komödiantisches Talent

Dass Mel Gibson auch richtig witzig sein kann, bewies er unter anderem in "Ein Vogel auf dem Drahtseil" (1990, mit Goldie Hawn), in der Western-Komödie "Maverick" (1994, mit Jodie Foster) oder als Supermacho, der weiß "Was Frauen wollen" (2000, mit Helen Hunt).

In den Klatschspalten der Bunten Presse taucht der verheiratete Vater von sieben Kindern hingegen selten auf.  Das hängt vielleicht mit seinem strengen Glauben zusammen. Der überzeugte Katholik, dem seine Familie über alles geht, wollte als Teenager sogar Priester werden.

Mehr hinter als vor der Kamera


Zwar entschied sich Gibson am Ende für die Schauspielerei, doch der Beruf des Geistlichen fasziniert ihn offensichtlich noch immer. Zuletzt bevorzugt hinter der Kamera. Seine zwei letzten Regieprojekte waren  "Die Passion Christi" - vielfach wegen seiner Brutalität kritisiert - und "Apocalypto" über den Niedergang der Maya-Kultur.


sw / nic / Foto: Laura`s Mel Page

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