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Martin Scorsese - Filmemacher mit Leidenschaft

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Martin Scorsese - Filmemacher mit Leidenschaft

Seit Jahrzehnten gehört er zu den führenden Regisseuren Hollywoods: Martin Scorsese. Die größte Auszeichnung des Filmgeschäfts, der Oscar, wurde dem Filmemacher allerdings lange vorenthalten. Bei den Academy Awards 2007 klappte es für "Departed" allerdings gleich im Doppelpack: Scorsese bekam den Goldjungen in deb Königs-Kategorien: bester Film und beste Regie.

Das italo-amerikanische Milieu inklusive der Mafia ist das Leitmotiv der Filme von Martin Scorsese. Immer wieder tauchen Gangster und Paten in seinen Filmen auf, wie auch in seinem neuesten Werk "Departed".

Geboren in New York

Geboren wurde Martin Scorsese in Flushing, New York. Als Kind war er häufig krank, er litt an Asthma, und verbrachte deshalb viel Zeit im Kino. Trotzdem wollte er nach der Schule unbedingt Priester werden. Als man ihn am College ablehnte, gab es für Scorsese nur eine Alternative: Filmregisseur.

Sein Star: Immer wieder de Niro

An der Uni von New York belegte er Filmkurse, arbeitete später als Cutter und drehte Kurzfilme. Bereits 1969 legte er seinen ersten Spielfilm vor. Harvey Keitel gab darin sein Debüt als Schauspieler, der Film sorgte für einige Aufregung. Der andere große Schauspieler, mit dem Scorsese immer wieder drehte, war Robert De Niro.

Durchbruch mit "Taxi Driver"

Seinen Durchbruch erlangte Scorsese 1973 mit Taxi Driver . Die Hauptrolle bekam Robert de Niro. Das Drehbuch hatte der Regisseur bereits während des Studiums geschrieben. Der Film bekam fünf Oscar-Nominierungen und die Goldene Palme von Cannes.

Immer wieder übergangen

Es folgten Filme Wie "New York New York" und der Box-Film "Wie ein wilder Stier", erneut mit Robert De Niro, der einen "Oscar" für seine Rolle absahnte. "Die Farbe des Geldes" war ein weiterer Erfolgsfilm von Scorsese, mit Paul Newman und Tom Cruise in den Hauptrollen. Newman kassierte für den Streifen einen Oscar, Scorsese nicht.


Ähnliche Motive

Auch wenn sich ein Motiv (italo-amerikanisches Milieu) in Scorseses Filmen immer wieder wiederholt, ähneln sie sich trotzdem nicht im geringsten. Mal komödiantisch wie in Zeit nach Mitternacht, mal düster, wie in Taxi Driver. Dann wieder eine brillante Literaturverfilmung, wie etwa Zeit der Unschuld oder ein religiöser Film wie Die letzte Versuchung Christi.

Das neue Dreamteam


In "Gangs of New York" arbeitet Martin Scorsese erstmals mit Leonardo Di Caprio zusammen. Der Jungstar spielt in dem Epos einen jungen irischen Einwanderer, der den Tod seines Vaters rächen will, der im New Yorker Bandenkrieg Ende des 19. Jahrhunderts sein Leben lassen musste.

Scorsese und di Caprio hat die Zusammenarbeit offensichtlich gefallen. In Scorseses "The Aviator" übernahm die Caprio abermals die Hauptrolle. Er spielt den exzentrischen Millionär Howard Hughes, einen leidenschaftlichen Flugpionier und Frauenhelden. Bei der Oscarverleihung 2005 sahnte der Streifen 5 Oscars ab. Die Hauptkategorien - bester Film, beste Regie und bester Hauptdarsteller - bekam er allerdings nicht.

"Departed" hochgelobt

Auch in Scorseses neuestem Film "Departed - Unter Feinden" ist di Caprio wieder in der Titelrolle zu sehen. Diesmal taucht er als Undercover-Cop in die Untiefen des irischen Mafia-Milieus in Boston ein. Di Caprio sahnte für seine Darstellung ebenfalls eineOscar-Nominierung ab, ging aber leer aus. 

01.03.05 /sw - Filmplakat: Foxfilm, Buchcover: Thunder´s Mouth Press

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