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Marilyn Monroe Superstar

Berühmte Personen

Marilyn Monroe Superstar

Ihr ganzes Leben galt Marilyn Monroe als Sexsymbol und Kassenmagnet. Niemand besaß so viel Charme, Schönheit und Ausstrahlung. Doch die große Karriere hatte für Marilyn auch ihre Schattenseiten, wurde sie doch stets auf ihr Äußeres reduziert.


Dabei war Marilyn nicht nur schön, sondern hatte viele Interessen. Sie war eine begeisterte Leseratte, schrieb eigene Gedichte und sang ausgezeichnet. Ihr ganzes Leben lang litt sie darunter, unterschätzt zu werden.

Eine traurige Kindheit

Marilyn Monroe hatte keine schöne Kindheit. Am 1. Juni 1926 wurde sie als Norma Jean Baker geboren. Ihre Mutter gab Norma früh zu Pflegeeltern. Mit sieben kam sie zu einer Freundin ihrer Mutter, Grace McKee.

Erste Erfolge

1942 Norma hatte bereits die Schule abgeschlossen und war gerade 16 Jahre alt geworden - heiratete sie zum ersten Mal. Um Geld zu verdienen arbeitete sie in einer Modellagentur. Dort ließ man ihr kastanienbraunes Haar blond färben, sie bekam Unterricht im Posieren und Schminken. In kürzester Zeit erschien ihr Foto auf etwa 33 Titelseiten nationaler Magazine.


Wer schön sein will muss leiden A star ist born

Seit 1946 war Norma bei den 20th-Century-Fox Studios in Hollywood unter Vertrag. Ihr Name wurde in Marilyn Monroe umbenannt. Das Filmstudio bestimmte ihr Aussehen. Marilyns Haaransatz wurde durch eine Operation höher gestellt, das Haar noch heller gebleicht. Ihre Nasenspitze wurde korrigiert und eine Silikonprothese in ihren Unterkiefer eingesetzt.

Erfolg im Filmbusiness

1952 begannen die Dreharbeiten zu Niagara, der sie in den Himmel Hollywoods katapultierte. Danach folgte ein Kinohit nach dem anderen.

Auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs setzte sie ihre Hand- und Fußabdrücke in den Zement vor dem "Graumans Chinese Theatre" auf dem Hollywood Boulevard in Los Angeles. Der "Walk of Fame" - eine große Würdigung.

Der Preis des Ruhms

Beruflich sah alles bestens aus, doch im Privatleben hatte Marilyn kein Glück. Auch ihre beiden nächsten Ehen, mit der Baseball-Legende Joe DiMaggio und dem berühmten Theaterschriftsteller Arthur Miller, scheiterten.

Die privaten Tragödien und zwei Fehlgeburten machten sie noch unglücklicher. Marilyn fing an Tabletten zu nehmen.

Sie kam zu spät zu den Dreharbeiten und vergaß so oft ihren Text, dass ihre Kollegen schließlich völlig entnervt waren. Ihre Filmpartner in Manche mögen's heiß Tony Curtis und Jack Lemmon fluchten: Marilyn zu küssen ist wie Hitler zu küssen.

Als ihr Filmpartner in "Misfits", Clark Gable, dann auch noch kurz nach den Dreharbeiten starb, fühlte sie sich schuldig und bekam schwere Depressionen.

Eine Affäre mit Folgen

Im Jahr ihres Todes lernte Marilyn den Präsidenten der Vereinigten Staaten John F. Kennedy kennen. Angeblich hatten die beiden eine leidenschaftliche Affäre.

Trotzdem war sie so unglücklich, dass sie mehr und mehr Tabletten schluckte. Wieder einmal gerieten die Dreharbeiten durch ihre Verspätungen, Vergesslichkeit und Krankheiten zu einem Fiasko.

Als sie dann auch noch mitten im Dreh nach New York fuhr, um Kennedy ihr weltberühmtes Geburtstagsständchen zu singen, hatten die Studiobosse die Nase voll. Marilyn Monroe wurde umgehend gefeuert.

Das traurige Ende einer Legende

In der Nacht vom 4. auf den 5. August 1962 starb Marilyn Monroe. Sie wurde von ihrer Haushälterin gefunden. Die rief noch den Hausarzt, doch es war schon zu spät. Er konnte nur noch ihren Tod feststellen. Seitdem ranken sich viele Gerüchte um die Todesursache. Es gibt bis heute unterschiedliche Theorien:

1. Der Präsident und sein Bruder haben Marilyn aus Angst vor einem Skandal umbringen lassen.

2. Sie beging Selbstmord.

3. Ihr Tod war ein Unfall. Die vielen Tabletten haben zu einem tödlichen Mix geführt.

4.Der amerikanische Geheimdienst hat sie umgebracht. Sie soll von Plänen gewußt haben, dass die USA den Staatschef Kubas, Fidel Castro, umbringen lassen will.

Sicher ist, dass der wahre Grund für ihren Tod wohl nie gefunden wird. Marilyn Monroes Mythos jedoch bleibt auch heute noch lebendig.

Bildnachweis: Foto 1: Joyce Carol Oates: Blond, S.Fischer Verlag. Foto 2: movieclassics.de. Foto 3: Film! Das 20. Jahrhundert. Prestel Verlag

(sw - 01.06.02)

Hinweis: Im Archiv wurden alle Bilder und Links entfernt