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Lexikon: Storyboard

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Lexikon: Storyboard

Perfektionistische Regisseure wie Alfred Hitchcock haben für den Entwurf des Storyboards fast länger gebraucht als für die Dreharbeiten selbst. Und die Arbeit zahlt sich aus. Je genauer ein Film im Vorhinein geplant wird, desto leichter kommt man später mit der Verfilmung klar.

Das Storyboard kann man sich als eine Art gezeichnetes Drehbuch vorstellen. Für jede Szene, die im späteren Film zu sehen ist, werden Bildentwürfe angefertigt, die wie ein Comicstrip aneinander gereiht werden. Und das bereits bevor eine einzige Szene im Kasten ist.

Doch Bilder allein genügen nicht. Im Storyboard werden auch die Szenen- und Dialogtexte sowie Ideen für Bewegungen und Kameraeinstellungen festgehalten. Das Ganze wird dann in Spalten nebeneinander gestellt. Pro Spalte haben wir ein Bild, den dazugehörigen Text sowie sonstige Vorstellungen zur filmischen Umsetzung. Der so entstehende Bilderfluss kann jederzeit während der Dreharbeiten ergänzt oder geändert werden.

Das Storyboard hilft dem Regisseur auch dabei, den Schauspielern und dem Filmteam sein Grundkonzept, die Idee vom Film, klarzumachen. Schließlich sind im Storyboard schon zahlreiche Einzelheiten festgehalten: neben der Beschreibung der Geschichte werden hier die Einstellungsgrößen, Ausschnitte und Bewegungsrichtungen festgelegt sowie die Töne und Geräusche bestimmt.

Während Storyboards früher von Hand gezeichnet wurden, werden sie heute in erster Linie mit Hilfe von Computerprogrammen erstellt. Eine speziell dafür entwickelte Software nennt sich Storyboard Quick. Das Programm stellt vorgefertigte Charaktere, Requisiten, Landschaften und Bewegungsabläufe zur Verfügung, die je nach Bedarf und Zweck miteinander kombiniert werden können.

24.11.2004 / Foto: www.peterweircave.com

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