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Lexikon: ARD

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Lexikon: ARD

Seit 25. Dezember 1952 kann man in Deutschland regelmäßig fernsehen. Die ARD das ist die Abkürzung für Allgemeine Rundfunkanstalten Deutschlands - entstand nur drei Monate später. Als Kooperation von sechs westdeutschen Sendern.

NWDR, BR, HR, RB, SDR und SWF schlossen am 27. März 1953 einen Fernsehvertrag über die Ausstrahlung eines gemeinsamen Programms ab 1954. Zahn Jahre gab es in Deutschland nur ein einziges Fernsehprogramm. Das sollte sich erst 1963 ändern als mit dem ZDF (Zweites Deutsches Fernsehen) die Konkurrenz ihren Sendebetrieb aufnahm.

Mehr Farbe - mehr Programm

1967 wurden die Bilder, die bis dahin nur schwarz-weiß über den Fernsehschirm geflimmert waren, farbig. Die Fernsehwelt wurde mit der Zeit nicht nur bunt, sondern auch immer vielfältiger. Die ARD-Anstalten richteten ihre dritten Programme ein, die anfangs nur regional ausgestrahlt werden sollten, aber mit Kabel und Satellit später auch bundesweit zu empfangen waren.

Konkurrenz durch "Private"

Am 1. Januar 1984 zog mit dem Start des Kabelpilotprojekts in Ludwigshafen das Privatfernsehen in deutsche Wohnzimmer ein. Mit der Alleinherrschaft der öffentlich-rechtlichen Sender war es damit vorbei. Neben Sendern wie RTL oder Sat1 konnten die Deutschen per Satellit jetzt Programme aus der ganzen Welt empfangen.

Zuwachs bei der ARD

In den 90ern gab es bedingt durch die Wiedervereinigung noch einmal Zuwachs bei der ARD. Nachdem das DDR-Fernsehen (DFF) 1990 endgültig eingestellt worden war, reihten sich der Ostdeutsche Rundfunk Brandenburg (ORB) und der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) bei den Allgemeinen Deutschen Rundfunkanstalten ein.

28.01.2003

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