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Lars & Co. erobern die Galapagosinseln

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Lars & Co. erobern die Galapagosinseln

Auf vier Pfoten zurück auf die Kinoleinwand! In "Der kleine Eisbär und die geheimnisvolle Insel" machen Lars und seine Freunde die Galapagos-Inseln unsicher. Die Fortsetzung des erfolgreichen Zeichentricksfilms von 2001 ist ein zauberhaftes Kinoabenteuer ohne Altersbeschränkung und eignet sich besonders gut für die kleinsten Zuschauer.


Die Bilderbücher des holländischen Kinderbuchautors Hans de Beers sind seit Jahren der Renner bei den Kids. Als dann die TV-Episoden bei der "Sendung mit der Maus" ebenso gut ankamen, ließ der erste Kinofilm nicht lange auf sich warten. Der erste "Eisbär"-Film war der bis dahin teuerste deutsche Animationsfilm aller Zeiten und lockte 2,6 Millionen Besucher in den Kinos. Keine Frage die Fortsetzung musste her! Das bewährte belgisch-deutsche Regieduo Piet de Rycker und Thilo Graf Rothkirch ("Der kleine Eisbär", "Lauras Stern") hat sich eine neue Geschichte mit einem Schuss Exotik ausgedacht.


Ein Zug nach nirgendwo...

Diesmal verschlägt es Lars und seine Freunde auf die Galapagos-Inseln. Der Ausflug ist allerdings unfreiwillig. Schuld sind die drei bösen Eisbären Kalle, Palle und Nalle. Die möchten den singenden Pinguin Caruso nämlich schon lange loswerden und setzen den schlafenden Frackträger in einen Zug Richtung Süden. Lars und Robby wollen natürlich helfen und ihren Kumpel aus dem Zug zerren, doch da sind sie selbst gefangen.


Ein Paradies in den Tropen

Auf der Reise nach Süden landen sie schließlich auf einem Fischerboot und werden von Bord gespült. Mit letzter Kraft schleppen sich die drei Freunde an den Strand einer geheimnisvollen Insel. In dem tropischen Paradies treffen sie viele seltsame Tiere, und lernen auf dem Festland und in der Tiefe des Meeres neue Freunde kennen. Doch als ein paar Wissenschaftler es auf einen von Lars neuen Freunden abgesehen haben, braucht der kleine Eisbär all seinen Mut und die Hilfe seiner Gefährten, um den Plan der Wissenschaftler zu vereiteln...


Tolle Tiere und Pflanzen

Das Tolle an Der kleine Eisbär 2: Tiere und Natur sind so echt wie möglich dargestellt. Für die detailgetreue Darstellung sind die Macher des Films extra auf die Galapagosinseln gereist. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ob tropische Vögel oder schillernde Echsen das Inselparadies mit seiner faszinierenden Flora und Fauna kommt fast so beeindruckend rüber wie in einer Naturdokumentation.


Gruseln - nein danke!

Und noch was Positives für die kleinen Zuschauer: Der Film kommt ganz ohne fiese Typen und Gruseleffekte aus. Während das unheimliche Tanker im ersten Teil manchem kleinen Kinobesucher einen gehörigen Schrecken einjagte, wurde diesmal auf allzu viele Dramatik verzichtet. Der kleine Eisbär 2, bei dem das Thema Freundschaft diesmal ganz groß geschrieben wird, eignet sich deshalb vor allem für jüngere Zuschauer. Kids ab zehn könnten sich allerdings schon ein bisschen langweilen.

Promis hinterm Mikro

Dass bekannte Film- und TV-Stars für Animationsfilme hinters Mikro treten, versteht sich inzwischen von selbst. Mit von der Partie sind diesmal unter anderem Dirk Bach, Schni-Schna-Schnappi-Sängerin Joy, Bastian Pastewka, Oliver Kalkofe, Atze Schröder oder Mirko Nontschew. Die Huptrollen sprechen Maximilian Artajo (Lars), Céline Vogt und der erst zehnjährige Leander Wolf (Robby).

Nic 27.9.2005 / Fotos: Warner Brothers

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