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Komödienstar Hugh Grant - Ein charmanter Chaot

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Komödienstar Hugh Grant - Ein charmanter Chaot

Ob "Notting Hill", "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" oder "Tatsächlich...Liebe" - kaum eine Komödie aus Großbritannien kommt ohne Hugh Grant aus. Seit Jahren ist er auf die Rolle des tollpatschigen Engländers abonniert. Und vor allem bei den weiblichen Kinofans steht der Schauspieler mit dem charmant-chaotischen Image hoch im Kurs.


Hugh Grant kam am 9. September 1960 in London zur Welt, wo er seine Jugend im Westteil der Stadt verbrachte. Nach der Schule begann er in Oxford Englisch zu studieren und widmete sich nebenbei der Schauspielerei. Erste Erfahrungen mit der Kamera machte er als die Uni den Film "Priviliged" finanzierte. Dennoch verbrachte Grant die nächsten Jahre auf der Theaterbühne oder am Set verschiedener TV-Produktionen.

Vorliebe: Historische Figuren

Einem größere Publikum wurde Hugh Grant durch die Literaturverfilmung "Maurice" bekannt. Sein Porträt eines jungen Homosexuellen um die Jahrhundertwende wurde international beklatscht und brachte ihm bei den Filmfestspielen in Venedig sogar den Preis als bester Darsteller ein. In den nächsten Jahren verlegte sich der Londoner vor allem auf die Darstellung historischer Persönlichkeiten, spielte den Komponisten Chopin oder den Dichter Lord Byron.

Hollywood klopft an

Einem Freund hat Hugh es zu verdanken, dass die Komödie "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" ein Volltreffer wurde. Der schrieb ihm die Rolle eines jungen Briten auf den Leib, der sich in eine glamouröse Amerikanerin verliebt und sie am Ende für sich gewinnt. Hugh Grant konnte seine Popularität dadurch enorm steigern. Hollywood klopfte an und engagierte den Jungstar für die Schwangerschaftskomödie "Nine Months" und die Jane-Austen-Verfilmung "Sinn und Sinnlichkeit".

Kassenschlager "Notting Hill"



1995 begann Hugh Grant intensiver ins Filmgeschäft einzusteigen. Gemeinsam mit seiner damaligen Freundin, der Schauspielerin Liz Hurley, gründete er die Produktionsfirma Simian Film, die unter anderem die Mafia-Posse "Mickey Blue Eyes" herausbrachte. Wesentlich erfolgreicher war Hugh Grant jedoch wieder in einer romantischen Komödie. Der Liebesfilm "Notting Hill" - mit Julia Roberts als Filmpartnerin - wurde weltweit zum Kassenschlager.

Hit auf Hit

Einen drauf setzte das Produzententeam von "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" und "Notting Hill" mit der Weihnachtskomödie "Tatsächlich...Liebe". Einmal mehr glänzt der Schauspieler mit dem liebenswerten Dackelblick in üblicher Manier des Tollpatsches, diesmal als Premierminister höchstpersönlich, der sich in seine Sekretärin verliebt. Auch in "Ein Chef zum Verlieben" geht Grant eine Liebschaft mit seiner Assistentin, alias Sandra Bullock, ein.

Auch als Ekel überzeugend

Mut bewies Hugh Grant, indem er sich in den beiden Teilen der Komödie "Bridget Jones" ausnahmsweise einmal gegen den Strich besetzen ließ. Als gutaussehendes Ekel bringt er die Zuschauer zum Lachen und Bridget mehr als einmal um den Verstand. Einen weiteren Hit landete der Superstar mit "About a boy Der Tag der toten Ente". Darin lernt er als Griesgram ausgerechnet von einem kleinen Jungen, wie schön das Leben sein kann, wenn man selbst ein bisschen netter ist.

Keine Frage - Hugh Grant wird auch in den nächsten Jahren einer der beliebtesten Komödiendarsteller Hollywoods bleiben. Für 2006 ist bereits die Romanze "American Dreamz" angekündigt.

Nic - 07.09.2005 / DVD-Cover: "Der Engländer, der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunterkam", "Nine months".

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