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Jack Nicholson - Weltmeister im Fratzenschneiden

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Jack Nicholson - Weltmeister im Fratzenschneiden

Im Fratzenschneiden ist er Hollywoods ungekrönter König: Jack Nicholson. Sein fieses Grinsen als Batman-Widersacher Joker ging um die Welt. Und auch in Filmen wie "Shining", "Einer flog übers Kuckucksnest" und "Besser gehts nicht" lebte er immer wieder seinen Hang zu psychopathischen Rollen aus. Am 22. April 1937 wurde der kauzige Superstar geboren.


Nicholsons Lebensgeschichte ist so spannend, dass sie fast selbst als Drehbuch für einen Spielfilm dienen könnte. Am 22. April 1937 kam der kleine Jack in einem Nest in New Yersey als Sohn von Ethel und John Joseph Nicholson zur Welt. Dieser Meinung war der Schauspieler jedenfalls fast 50 Jahre seines Lebens.

Mutter gab sich als Schwester aus

Bis ein Journalist ihn vom Gegenteil überzeugte. Bei Recherchearbeiten für das Time-Magazin fand der Reporter heraus, dass Jack als Baby von seinen eigenen Großeltern adoptiert worden war. Jacks leibliche Mutter war während ihrer Schwangerschaft nicht verheiratet und noch dazu minderjährig gewesen. Damals natürlich ein Skandal. Die Großeltern gaben sich deshalb als Eltern aus, die eigene Mutter hielt Jack für seine Schwester.

Früher Kontakt zur Filmbranche

Schon als Jugendlicher war Jack Nicholson ein kluger Kopf. Nach dem College zog er nach Los Angeles und jobbte als Bürobote für die Zeichentrickabteilung bei MGM, einem der größten Filmunternehmen in Hollywood. So kam er frühzeitig mit der Branche in Berührung. Nach einigen belanglosen Jobs begann der junge Nicholson Schauspielunterricht bei Jeff Corey zu nehmen. Mit Erfolg: 1958 gab er sein Leinwanddebüt.

Mit "Easy Rider" zum Star

Den großen Durchbruch schaffte der junge Schauspieler 1969 mit Easy Rider. Dabei war Nicholson nur als Ersatzmann für einen erkrankten Kollegen eingesprungen. Der Motorradstreifen von Dennis Hopper wurde zum Kultfilm, die Hauptdarsteller Peter Fonda und Jack Nicholson zu Shootingstars. Als Charakterdarsteller etablierte sich Nicholson sechs Jahre später. Für seine brillante Leistung als psychisch Kranker in Einer flog übers Kuckucksnest räumte er seinen ersten Oscar ab.

Preisgekrönter Schauspieler und Regisseur

Von da ab ging es stetig bergauf. Nicholson stellte in den Folgejahren immer wieder seine schauspielerische Wandlungsfähigkeit unter Beweis und landete einen Treffer nach dem anderen: Ob als mieser Ganove in Chinatown (1974), als Vorzeige-Macho in Wenn der Postmann zweimal klingelt (1984) oder schwärmerischer Liebhaber in Zeit der Zärtlichkeit (1983). Bis heute ist die Erfolgsserie nicht abgerissen. 1994 wurde Jack Nicholson vom American Film Institute für sein Lebenswerk geehrt, 1997 gewann er erneut den Oscar für seine Darstellung des liebenswerten Miesepeters in Besser gehts nicht. Doch es blieb nicht nur bei der Schauspielerei. Auch für mehrere Regiearbeiten erntete Nicholson Lob von den Kritikern.

Turbulentes Liebesleben

Während er als Filstar seine berufliche Karriere recht zielstrebig verfolgte, konnte sich Nicholson wohl nie so recht für eine Frau entscheiden. Inzwischen hat er fünf Kinder von mehreren Partnerinnen. Seine bekanntesten Lebensgefährtinnen waren die Schauspielerinnen Anjelica Houston und Lara Flynn Boyle.

Nic 22.04.2002 / Foto: Deutsches Entertainment Magazin.

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