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Grace Kelly: Von Hollywood ins Fürstentum

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Grace Kelly: Von Hollywood ins Fürstentum

Ein Viertelhjahrhundert nach ihrem tragischen Tod ist die amerikanische Filmschauspielerin Grace Kelly immer noch unvergessen. Ihre Traumhochzeit mit Fürst Rainier III. von Monaco bildete 1956 den Höhepunkt einer märchenhaften Karriere.


Ein amerikanisches Wohlstandskind

Grace Kelly wurde am 12. November 1929 als Tochter einer wohlhabenden Unternehmerfamilie in Pennsylvania, Philadelphia, geboren. Schon im Kindesalter erhielt Grace Schauspielunterricht. Nach dem Abschluss der High-School studierte sie an der American Academy of Dramatic Arts in New York. Bereits während der Studienzeit verdiente sie als Fotomodell und im Werbefernsehen Geld.

1951 entsteht ihr erster Film. Das Psychodrama "Vierzehn Stunden" wurde zum großen Durchbruch für Grace Kelly. 1954 wurde sie mit dem Oscar für die beste Hauptrolle in dem Film "Ein Mädchen vom Lande" ausgezeichnet.

Hitchcocks Idealbesetzung

Grace Kelly wird zum Star und Alfred Hitchcock auf sie aufmerksam. Für ihn war sie der Idealtypus der unnahbaren Schönheit. In Bei Anruf Mord (1954) spielt sie eine Frau, die beinahe einem Mordanschlag ihres Ehemannes zum Opfer fällt. In Das Fenster zum Hof verkörpert sie die Verlobte eines Pressephotographen (gespielt von James Stewart), der, wegen einer Beinverletzung an den Rollstuhl gefesselt, einen Mord im gegenüberliegenden Haus aufdeckt. 1955 spielte sie zusammen mit Cary Grant in Hitchcocks Über den Dächern von Nizza. Auch dieser Streifen wird ein Riesenerfolg.

Begegnung mit Fürst Rainier

Während der Dreharbeiten in Monaco, lernt sie den griechischen Reeder Aristoteles Onassis kennen, der sie bei einem Empfang mit Fürst Rainier III. von Monaco bekannt macht.
Sie reist zurück in die Staaten und arbeitet weiter an ihrer Karriere. Nun entsteht der Streifen "Der Schwan" und "Die oberen Zehntausend" mit Frank Sinatra und Bing Crosby, die 1956 Premiere hatten. Noch im selben Jahr gab man die Verlobung mit Fürst Rainier von Monaco bekannt.

Ein Märchen wird Wirklichkeit

Der Empfang im Hafen Monacos war berauschend. Onassis brachte die schöne Grace mit dem Beiboot an Land, wo Fürst Rainier auf sie wartete. Die Hochzeit erfolgte am 19. April 1956 und sie trug fortan den Namen Fürstin Gracia Patricia von Monaco.

Anschließend schenkte sie dem Fürsten drei Kinder. Am 23. Januar 1957 kam Prinzessin Caroline zur Welt, am 14. März 1958 Erbprinz Albert Alexander und am 1. Februar 1965 Prinzessin Stephanie. Von nun an erlebte Monaco einen Boom an öffentlichem Interesse. Keine Zeitung der Welt konnte es sich leisten, nicht aus dem Fürstentum zu berichten.

Tödlicher Unfall in den Bergen

Bei der Heimfahrt aus ihrer Sommerresidenz "La Turbie" am 13. September 1982 erlitt sie in Monaco hinter dem Lenkrad des von ihr gesteuerten Autos in einer Haarnadelkurve einen Schlaganfall. Daraufhin kam das Fahrzeug von der Straße ab und stürzte 40 Meter tief einen Abhang hinunter. Gracia Patricia erlitt dabei folgenschwere Verletzungen, denen sie am 14. September 1982 erlag Wie durch ein Wunder überlebte Tochter Stephanie, die sich ebenfalls im Auto befand.

-sw- 6.9.02 Bilder: Monaco-Information/ Privat

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