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England das Mutterland des Fußballs

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England das Mutterland des Fußballs

England gilt als Geburtsort des modernen Fußballs. Hier gab es den ersten Fußballverein und die erste Nationalmannschaft. Dennoch waren die Three Lions erst einmal Weltmeister und noch nie Europameister. Schaffen sie es 2012 endlich ganz nach oben?

Das Logo des englischen Fußballverbandes FA.


Lange Tradition

Der englische Fußball hat wohl die längste Tradition in Europa. 1857 gab es mit dem FC Sheffield den ersten Fußballclub der Welt und 1872 bestritt England das erste Länderspiel der Geschichte gegen Schottland. Der englische Fußball gehörte eigentlich immer mit zur Weltspitze, doch die Engländer konnten bei internationalen Turnieren kaum einen Erfolg feiern.

Zwölf Mal waren sie schon bei Weltmeisterschaften dabei. Nur 1966 bei der WM im eigenen Land konnten sie den Weltmeistertitel erringen (durch das zweifelhafte Wembley-Tor). Auch bei Europameisterschaften drang England maximal ins Halbfinale vor. 2008 waren sie nicht einmal qualifiziert.


Steven Gerrard aus Liverpool ist der Motor im englischen Mittelfeld.



Die drei Löwen

Die englische Nationalmannschaft trägt den Spitznamen Three Lions, was Drei Löwen bedeutet. Das rührt von dem Wappen des englischen Fußballverbandes, das die Spieler auf den Trikots haben und welches drei Löwen zeigt. Peter Shilton spielte von 1970 bis 1990 125 Mal für die Three Lions. Sir Bobby Charlton, von 1958 bis 1970 aktiv, erzielte mit 49 die meisten Tore in der Nationalmannschaft.

Vor allem gegen Deutschland hat sich England in der Vergangenheit umkämpfte Duelle geliefert. In 32 Partien waren die Three Lions 15 Mal siegreich und mussten sich elf Mal geschlagen geben. Bei den Duellen bei WM und EM liegen die Deutschen knapp vorne. Im denkwürdigen Finale 1966 gewannen die Engländer durch ein Tor, dass eigentlich gar kein Tor war, und als Wembley-Tor in die Fußballgeschichte einging.

Auf Trainersuche


Am 8. Februar 2012 trat Trainer Fabio Capello von seinem Amt zurück. Seither betreut übergangsweise der Co-Trainer Stuart Pearce die Mannschaft bis ein dauerhafter Nachfolger für Capello gefunden wird. Pearce war in den 90ern selbst Nationalspieler und betreute als Trainer die englische U21-Auswahl. Außerdem saß er zwei jahre lang bei Manchester City auf der Trainerbank.


Der Kader der Löwen

Die englische Premier League ist die beste Fußballliga der Welt. Alle Akteure der Nationalmannschaft spielen dort. Die Verteidigung ist mit Ashley Cole und John Terry (beide Chelsea) gut aufgestellt, zumal Rio Ferdinand (Manchester United) wieder fit ist. Im Mittelfeld stechen die beiden Spielmacher Steven Gerrard (Liverpool) und Frank Lampard (Chelsea) heraus.

Wayne Rooney geht für England auf Torejagd.




Stürmer Nummer Eins ist Wayne Rooney von Manchester United, einer der torgefährlichsten Angreifer der Welt. Die englische Mannschaft ist auf allen Positionen exzellent besetzt. Einzig im Tor liegt traditionell eine Schwäche. Wahrscheinlich wird der unerfahrene Joe Hart von Manchester City als Stammkeeper im Tor stehen.

Ist England Favorit?

In der Gruppe D spielen die Engländer gegen die Frankreich, Schweden und Gastgeber Ukraine. Keine leichte Aufgabe, doch machbar für die Engländer. Angesichts der hochkarätigen Spieler Englands müsste man eigentlich England zu den Favoriten rechnen. Doch in der Vergangenheit haben sie oft bei großen Turnieren enttäuscht. Wenn aber alles stimmt im Team, können sie auch um den Titel mitspielen, solange es nicht ans Elfmeterschießen geht.


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06.06.2010 // Text: Jan Wrede; Bilder: Flagge: Nicholas Shanks (pd), Logo: Lokomotive74 (®), Gerrard: Nigel Wilson (cc-by-sa 2.0), Cappello: Paulblank (GNU 1.2, cc-by-sa 3.0), Rooney: Gordon Flood (cc-by-sa 2.0)

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