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EM 2008: Los geht's

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EM 2008: Los geht's

Bis zum 26. Juni richten sich die Augen aller Fußballfans nach Österreich und in die Schweiz. Eröffnet wurde die EM im Basler Sankt Jakob-Park mit der Partie Schweiz gegen Tschechien. Am Sonntag startete dann auch das deutsche Team von Jogi Löw in Klagenfurt gegen Polen in das Turnier.

Während die deutschen Fans sich noch einen Tag
gedulden mussten bis Michael Ballack und Co ins EM-Turnier starteten, freuten sich die Schweizer auf das erte Spiel ihrer Mannschaft! Doch sie mussten eine schmerzliche Niederlage hinnehmen.

Eröffnung im "Joggeli"


Um 18.00 Uhr trat die Schweizer Nationalmannschaft im Basler St. Jakob Park, Spitzname "Joggeli" gegen die Auswahl der Tschechischen Republik an - und eröffnete damit die EM 2008. 42.500 Zuschauer sahen die Partie in diesem Stadion, das von denselben Architekten wie die Münchner Allianz Arena erbaut wurde. Und wenn die Schweizer Nationalmannschaft dort auftritt, dann sieht man das auch von fern, denn die Stadionhülle wird dann in Rot mit weißen Schweizer-Kreuzen erstrahlen!

Schweiz - Tschechien: 0:1

Die Schweizer fieberten der EM im eigenen Land entgegen und wollten natürlich mit einem Sieg ins Turnier starten und so für richtig Euphorie im eigenen Land sorgen. Besonders Kapitän Alexander Frei, der in der Bundesliga für Borussia Dortmund stürmt, erhoffte sich einen Sieg der Eidgenossen. Und natürlich wollte er während des Turniers seinen persönlichen Rekord am liebsten noch ausbauen: Bisher schoss er 35 Tore in 59 Länderspielen für die Schweiz - und ist damit Schweizer Rekordtorschütze. Doch gerade für ihn kam alles ganz anders!

Nicht nur, dass die Schweizer mit 0:1 gegen die Tschechen verloren - und das, obwohl sie lange Zeit die aktivere Mannschaft waren und mehr Chancen erspielten. Kurz vor der Halbzeit musste Kapitän Frei auch noch wegen einer Knieverletzung ausgewechselt werden. Ein Teilabriss eines Innenbandes im linken Knie wurde diagnostiziert - das bedeutet für den Stürmer mindestens sechs Wochen Pause! Für die Schweizer ist dieser Verlust ein schwerer Schlag und so war auch Trainer Jakob Kuhn nach der Partie sehr enttäuscht!

Kurioserweise traf Frei auf seinen Vorgänger bei Borussia Dortmund, auf den tschechischen Stürmer Jan Koller. Wie einige seiner Mannschaftskollegen, ist Koller mit 35 Jahren nicht mehr der Jüngste. Der hohe Altersdurchschnitt, so sagen viele Kritiker, wird für die Tschechen im Turnier zu einem Problem. Koller wurde in der 56. Minute ausgewechselt. Für ihn brachte Trainer Karel Brückner Sverkos. Und gerade der schoss in der 70. Minute das Tor für Tschechien. Dabei waren eigentlich die Schweizer spielbestimmend, scheiterten aber immer wieder an einem der derzeit besten Torhüter der Welt: Petr Cech! (siehe Foto). Oder sie trafen nur den Pfosten. Doch trotz all des Pechs gaben sich die Schweizer nie auf und das sollte ihnen und ihren Fans Mut machen für die nächsten Spiele!

Portugal - Türkei: 2:0

Im zweiten Spiel der Gruppe A trafen im Genfer Stade de Gèneve das Team Portugals auf das der Türkei.

Der portugiesische Flügelflitzer und Ballzauberer Cristiano Ronaldo (Foto) und seine Truppe zählten schon während ihrer Vorbereitung auf die EM in ihrem Trainingslager in Neuchatel zu den Lieblingen der Fußballfans. So sahen sich 12000 Zuschauer das öffentliche Training der Mannschaft von Trainer Luis Felipe Scolari an und das, obwohl man Eintritt zahlen musste. Die Portugiesen galten für viele als Mitfavorit auf den Titel. ZUnächst taten sich allerdings beide Mannschaften schwer, ins Spiel zu kommen. Doch dann bewiesen die Portugiesen mit viel Tempo, technischen Raffinessen und toll herausgespielten Torraumszenen, dass sie zurecht als Titelanwärter gelten. Die Tore für die Portugiesen erzielten Pepe in der 61. Minute und Raul Meireles in der Nachspielzeit (93. Minute) Der türkische Trainer Fatih Terim setzte im Spiel gegen die offensiven Portugiesen auf eine verstärkte Abwehr. Doch auch wenn die Abwehr der Türken gar nicht schlecht stand, so konnten die Angreifer sich nie wirklich entfalten und Torgefahr aufbauen.

Übrigens wurde das Spiel vom deutschen Schiedsrichter Herbert Fandel und seinen Assistenten gepfiffen.

-ab-07.06.2008 Text

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