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Ein tolles Hobby: Flügelhorn spielen

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Ein tolles Hobby: Flügelhorn spielen

Christian aus Holdorf-Langenberg hat uns geschrieben und davon erzählt, dass er im Jugendblasorchester Handorf - Langenberg das Flügelhorn spielt. Wir fanden das interessant und so hat er uns mehr über sich, das Flügelhorn und die Musik erzählt:

Ich heiße Christian, wohne in Handorf- Langenberg (Niedersachsen), werde bald 12 Jahre und besuche nach den Sommerferien die 7. Klasse des Gymnasiums. Meine Hobbys sind: Bergbau, Radfahren, Schwimmen, Lesen (bes. Harry Potter und WAS IST WAS-Bücher) und Flügelhorn spielen.

Seit Dezember 2000 bin ich Mitglied im Jugendblasorchester Handorf-Langenberg und spiele dort ein Flügelhorn. Davor habe ich 2 Jahre Blockflöte gespielt und davor 1 Jahr die musikalische Früherziehung besucht.

Ein Flügelhorn hat Ähnlichkeit mit einer Trompete, ist vom Klang aber etwas tiefer. Ich habe mir das Flügelhorn ausgesucht, weil es noch relativ handlich ist und man es auch gut bei Umzügen tragen kann. Außerdem gefiel mir der Klang des Flügelhorns. Ich bekomme einmal in der Woche 25 Minuten Einzelunterricht bei der Kreismusikschule und bereits nach wenigen Wochen konnte ich erste kleinere Lieder spielen. Am Anfang habe ich täglich ca. 10 Minuten geübt, jetzt übe ich etwa zweimal wöchentlich. Beim Jugendblasorchester treffen wir uns jeden Montagabend zum Üben für 1 Stunde.

In der Weihnachtszeit spiele ich auch manchmal mit meiner jüngeren Schwester zuhause Weihnachtslieder. Meine Schwester spielt Blockflöte und Klarinette.

Jedes Jahr im Frühjahr geben wir ein Konzert in der Sporthalle und bei den Martinsumzügen im November sind wir auch immer regelmäßig dabei. Später nehme ich auch an Schützenfestumzügen teil. Meinen ersten öffentlichen Auftritt hatte ich bei einem Konzert in einem Altenheim. Besonders nervös war ich aber nicht. Wenn alle mitspielen, ist es nicht so schlimm, wenn ein Ton mal daneben geht. Außerdem haben wir einen netten Dirigenten. Wir spielen viele unterschiedliche Stücke: u.a. Marschmusik, Jazz und Pop (z.B. Abba-Lieder). Zuhause höre ich mir aber fast nur die aktuellen Lieder, die in den Charts vertreten sind, an.

Beim Jugendblasorchester Handorf-Langenberg machen wir auch noch viele andere Sachen, zum Beispiel: Fahrradtour, Planwagenfahrt, Grillabend, Musikwochenende in einer Jugendherberge, Weihnachtsfeier, Schlittschuhlaufen etc.!

Es macht mir meistens viel Spaß, manchmal (gerade bei schönem Wetter oder wenn viele Klassenarbeiten anstehen) habe ich nicht ganz so viel Lust zum Spielen, aber zu der wöchentlichen Übungsstunde gehe ich dann doch fast immer hin.

Wenn man nicht weiß, welches Musikinstrument man spielen möchte oder kann, sollte man auf jeden Fall bei einem Blasorchester oder bei einer Musikschule nachfragen. Häufig kann man dort verschiedene Musikinstrumente ausprobieren und merkt dann schnell, welches Instrument am besten zu einem passt.

So viel von Christian. Vielen Dank!

Und hier noch ein paar Details zum Flügelhorn:

Der Vorläufer des Flügelhorns wurde schon im 12. Jahrhundert in Frankreich unter dem Namen "Bugle" als Signalhorn eingesetzt. Allerdings hatte das noch keine Ventile. Die kamen erst im 18. Jahrhundert auf. Das eigentliche Flügelhorn gehört zu den Bügelhörnern und diese wurden im 19. Jahrhundert entwickelt.

Das Blechblasinstrument besteht aus Messingblech oder Kupfer, hat Ventile und ein trichterartiges Mundstück. Das Rohr ist konisch, also kegelförmig, gebohrt. So ensteht ein voller und weicher Klang. Es wird besonders in der Volksmusik und in der Marschmusik verwendet.

Wer mehr über Musikinstrumente, Blechbläser, Streicher oder Tasteninstrumente wissen möchte, der kann im Band 116 Musikinstrumente aus der Reihe WAS IST WAS nachlesen.

-Christian Klee / ab - 23.07.04 Text / Foto: Christian Klee.

Hinweis: Im Archiv wurden alle Bilder und Links entfernt