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Drew Barrymore: Einmal Hölle und zurück

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Drew Barrymore: Einmal Hölle und zurück

Die Schauspielerin Drew Barrymore hat mit Anfang 30 wohl mehr durchgemacht als ein Durchschnittsbürger im ganzen Leben. Mit Drogen und Alkohol kam der Kinderstar ("E.T. - der Außerirdische") schon im Alter von neun Jahren in Kontakt. Mit 16 - nach einem Selbstmordversuch und mehreren Entziehungskuren - schrieb sie ihre Biografie. Als Teenager startete die Schauspielerin erneut durch und gilt spätestens seit "Drei Engel für Charlie" als Weltstar.


Das Talent, vor der Kamera zu agieren, wurde Drew vermutlich in die Wiege gelegt. Über Generationen hinweg waren die Barrymores als Schauspieler aktiv. Großvater John, ein berühmter Shakespeare-Mime, gilt als der überragendste Hamlet-Darsteller, den der Broadway je gesehen hat. Da wundert es kaum, dass der jüngste Spross der Familie noch in Windeln das Filmset betrat: im zarten Alter von elf Monaten, in einem Werbespot für Hundefutter.

Über Nacht ein Kinderstar

Ihr Filmdebüt hatte Drew Barrymore als Vierjährige. Der ganz große Durchbruch kam dann dank Patenonkel Steven Spielberg. In seinem Fantasy-Märchen "E.T. - der Außerirdische" spielte sich Drew als niedliche Göre mit blonden Zöpfen und Knopfaugen über Nacht in die Herzen von Millionen Kinozuschauern, entzückte die Kritiker und sammelte haufenweise Nachwuchspreise ein.

Absturz mit neun

Doch schon nach nur drei Jahren folgt der Absturz: Neben ihrer Schauspielbegabung hatte der Nachwuchsstar wohl auch den Hang zum Alkohol von seiner Familie geerbt. In ihrer Verwandtschaft, so Drew einmal in einem Interview, gab und gibt es zahlreiche Trinker. Doch bei harten Getränken blieb es nicht. Drew Barrymoore griff zu verschiedensten Drogen und war mit 13 kokainabhängig.

Der Weg aus dem Drogensumpf

Der Weg aus der Sucht erweist sich als Höllentrip. Mehrfach flieht Drew aus der Entzugsklinik, brennt mit der Kreditkarte ihrer Mutter durch, will sich das Leben nehmen. Der gescheiterte Selbstmordversuch öffnet der Jungschauspielerin die Augen. Sie schafft es, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und Anfang er 90er Jahre ihre Filmkarriere wieder aufzubauen. Ihre schlimmen Erfahrungen bringt sie in der Biografie "Little girl lost" zu Papier.

Zurück auf der Leinwand

Mit "Poison Ivy" meldet sich Drew Barrymore 1993 auf der Leinwand zurück. Darin spielte sie die für sie maßgeschneiderte Rolle der bösen Lolita. Drei weitere Filme folgen noch im selben Jahr. Einen kurzen, aber eindrucksvollen Auftritt hatte die mittlerweile 30jährige im Horrorschocker "Scream" (1996), wo sie als Chasey Becker zum ersten Opfer des maskierten Täters wird. Für sie nicht der erste Ausflug ins Gruselgenre.

Als Engel an die Spitze

In den letzten Jahren machte sich die Mimin vor allem in Komödien und Actionfilmen einen Namen. Vor allem die beiden energiegeladenen Remakes von "Drei Engel für Charlie" (2000/2003) ließen sie an der Seite von Cameron Diaz und Lucy Liu endgültig zum Weltstar aufsteigen. Mit der Romanze "Ungeküsst" startete Drew Barrymore ihre Karriere als Produzentin. Seitdem ist sie mit ihrer Produktionsfirma "Flower Films" erfolgreich.

Nic - 22.02.2005 / Fotos: www.popularposters.com, Biografie: Little girl lost, Mass Market Paperback (February 1991)

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