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Die Mütter des Kinderfilms

Berühmte Personen

Die Mütter des Kinderfilms

Heute gibt es unzählige Spielfilme, Trickfilme, pädagogische Filme und Dokumentationen für Kinder. Doch das war nicht immer so. Bevor die am 24. Februar 1896 geborene Agnes Mary Field anfing, Filme speziell für Kinder zu drehen, gab es nämlich kaum welche. Auch in Deutschland war eine Frau Pionierin des Kinderfilms: Charlotte Reiniger.

Produktionen in England ...


So ging es früher bei Filmaufnahmen zu.  Hier siehst du die Arbeit in den Edison-Studios im Jahr 1907.

Agnes Mary Field war Lehrerin für Geschichte und Englisch aus London und kam rein zufällig zum Filmemachen, als sie an der Universität ein paar Streifen auf ihre geschichtliche Genauigkeit überprüfte.

Sie begann als Regisseurin in einer britischen Filmproduktionsfirma zu arbeiten. Sie drehte dort vor allem Lehr- und Dokumentarfilme, die geschichtliche und wirtschaftliche Fragen von Kindern beantworteten. Insgesamt schuf Agnes Mary Field über 100 Filme, bei denen meist Kinderschauspieler vor der Kamera standen.


... und Deutschland


Auch in Deutschland setzte eine Frau ab 1920 neue Maßstäbe im Bereich der Kinderfilme. Die 1899 geborene Charlotte Lotte Reiniger drehte zahlreiche Trickfilme. Das sind Filme, die durch die Aufnahme und Aneinanderreihung einzelner Bilder entstehen, ähnlich wie du es vielleicht von einem Daumenkino kennst. Siehe auch den unten verlinkten Artikel "Halt - Bewegung! So funktioniert Stop-Motion". Charlotte Reiniger verfilmte unter anderem Aschenputtel, Dornröschen und Dr. Doolittle und seine Tiere. Sie starb1981.


Junior.tv, Ki.Ka und Co.


Mit Nickelodeon startete vor mehr als 15 Jahren der erste Fernsehsender für Kinder. Mittlerweile gibt es unzählige Kinderspielfilme und Zeichentrickserien. Und ihre Beliebtheit nimmt immer weiter zu. Heute könnt ihr aus bis zu 14 verschiedenen Fernsehsendern für Kinder euren persönlichen Lieblingssender wählen, von Junior.tv, Ki.Ka über Nickelodeon bis hin zu Super RTL.


Filme und Schule? Ja klar!


Filme sind nicht nur dazu da um uns zu unterhalten und zum Lachen zu bringen. Deshalb haben Pädagogen früh begonnen, Filme einzusetzen, um den Lernprozess von Kindern zu unterstützen. Aus diesem Grund haben Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien die Initiative VISION KINO gegründet. Sie wollen die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen durch Filme fördern, indem sie zahlreiche Projekte rund um das Thema Kino und Filme anbieten.


SchulKinoWochen


Als es noch keinen Fernseher, DVD-Player oder iPods gab, waren Daumenkinos der große Unterhaltungsrenner.

Eines der Projekte von VISION KINO sind die jährlich stattfindenden SchulKinoWochen. Hier wird der Kinosaal regelrecht zum Klassenzimmer. Den Schülern werden Spiel-, Dokumentar-, und Animationsfilme präsentiert, die anschließend zusammen mit dem Lehrer oder der Lehrerin nachbereitet werden.


Unter anderem werden Filme wie Der Vorleser, Slumdog Millionaire oder Das doppelte Lottchen gezeigt. Mitmachen kann jede Klasse in Deutschland, die sich für das Medium Film interessiert. Die Homepage findet ihr unten.


Für Filmliebhaber


Interessiert ihr euch für Kinoneuheiten, Trickfilme und Spielfilmklassiker? Dann seid ihr auf www.kinderfilm-online.de richtig. Hier könnt ihr euch über zahlreiche Filme informieren. Und wenn ihr auch wissen wollt, was hinter den Kulissen so los ist, dann werft einen Blick auf www.kinofenster.de. Hier habt ihr Zugang zu vielen Filmbesprechungen, Veranstaltungshinweisen und Hintergrundinformationen.


Wenn ihr euch für die "SchulKinoWochen" in eurem Bundesland interessiert, dann hier entlang zu www.visionkino.de.


Mehr zu aktuellen Kinofilmen, Animationen und Spielfilmen für Kinder erfahrt ihr auf www.kinderfilm-online.de oder auf www.kinofenster.de.


Hier erfahrt ihr und eure Eltern mehr zum aktuellen Kinderprogramm aller Fernsehsender www.flimmo.de.


Text: Katerina Dimitriadis 23.2.2010 // Bilder: Edison Studios Public Domain; Daumenkino Kolossos cc-by-sa 3.0;


Hinweis: Im Archiv wurden alle Bilder und Links entfernt