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Die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika

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Die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika

Endlich ist es so weit! Vier Jahre nach dem deutschen Sommermärchen 2006 messen sich die besten Fußballer der Welt bei der WM 2010 in Südafrika vom 11. Juni bis 11. Juli. Wo wird gespielt, wer sind die Favoriten und wo landet unsere deutsche Nationalmannschaft?

Die Flagge der Republik Südafrika.

Der Gastgeber Südafrika

Südafrika liegt wie der Name schon sagt an der Südspitze Afrikas, knappe zwölf Flugstunden von Deutschland entfernt. Die Hauptstadt des Landes ist Pretoria. Obwohl es, wie in allen afrikanischen Ländern, viel Armut gibt, ist die südafrikanische Wirtschaft die größte und bedeutende des ganzen Kontinents.

Die Apartheid

Von 1948 bis 1994 herrschte in Südafrika das Regime der Apartheid. Dieses System legitimierte die Rassentrennung und den Rassismus im Land, sodass Schwarze und so genannte Coloured (Farbige, zum Beispiel Inder) stark benachteiligt und unterdrückt wurden.

Friedensnobelpreisträger und ehemaliger Präsident Südafrikas: Nelson Mandela.



Seit 1974 gab es gegen das Regime Proteste, bis die Regierung dem Druck nicht mehr Stand halten konnte. Präsident de Klerk hob 1990 die Gesetze der Apartheid auf. 1994 wurde der politische Führer der Schwarzen Nelson Mandela zum südafrikanischen Präsidenten gewählt.

Die WM in Südafrika

Zur Vergabe der Austragung der WM wurden von vornherein nur afrikanische Nationen zugelassen. Neben Südafrika waren noch die Bewerbungen von Marokko und Ägypten bei der Abstimmung zur Auswahl. Südafrika setzte sich mit 14 zu 10 Stimmen durch und ist damit das erste afrikanische Land, das eine Fußball-WM austrägt.

Der offizielle WM-Ball trägt den Namen Jabulani.

Nun wurde mit den Bauarbeiten und der Organisation begonnen. Es gab immer wieder Bedenken, dass die Stadien nicht rechtzeitig zur WM fertig würden, doch nun sind alle Stadien spielbereit. Im Vorfeld wurden auch Sicherheitsbedenken geäußert, da es in vielen Vierteln südafrikanischer Städte eine hohe Kriminalitätsrate gibt. Ein Beispiel hierfür ist Soweto in Johannesburg.
 

Das hell erleuchtete Soccer City in Johannesburg bei Nacht.



Die Stadien

Zehn Stadien wurden für die WM komplett modernisiert. Das größte ist Soccer City in Johannesburg, in dem das Eröffnungs- und das Finalspiel ausgetragen werden. Es fasst 94.700 Zuschauer und ist damit das achtgrößte Fußballstadion der Welt. Die deutschen Vorrundenspiele finden in Durban im Moses-Mabhida-Stadion, in Port Elizabeth im Nelson-Mandela-Stadion und in Johannesburg statt.

Die Teilnehmer

An der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika nehmen 32 Nationen aus sechs Kontinenten teil. Über 700 Spieler sind im Aufgebot der Teilnehmer und 20 Schiedsrichter sind für die Leitung der Spiele zuständig. Aus Deutschland ist Wolfgang stark dabei. Daneben sind noch die unzähligen Organisatoren, Sicherheitsleute und freiwilligen Helfer, wie Balljungen, zu nennen, ohne die die WM nicht stattfinden könnte.

Argentiniens Lionel Messi ist Weltfußballer und spielt beim FC Barcelona.

Die Favoriten

Die großen Favoriten kommen aus Spanien, Holland und Argentinien. Die Spanier sind Europameister und sehr kreativ und offensivstark. Die Holländer sind ebenfalls stark besetzt und überzeugen mit Spielfreude und Torgefahr. Argentinien hat viele Weltstars dabei, darunter Weltfußballer Lionel Messi, der ein Spiel im Alleingang entscheiden kann. Diese drei Teams sind sicherlich die heißesten Anwärter auf den WM-Titel 2010.

Die deutschen Hoffnungen

Die deutsche Nationalmannschaft musste vor dem Turnier herbe Ausfälle verkraften, darunter Teamkapitän Michael Ballack und Stammtorwart Rene Adler. Nun muss sich Trainer Löw auf die jungen Spieler verlassen und Akteuren wie Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger mehr Verantwortung übertragen.
 

Philipp Lahm ist nach Michael Ballacks Verletzung der neue deutsche Kapitän.



In der Gruppe D gegen Australien, Serbien und Ghana sollte Deutschland das Achtelfinale erreichen. In der richtigen Verfassung ist der WM-Dritte von 2006 trotz der Ausfälle in der Lage, um den Titel mitzuspielen.

Hier findet ihr tolle Bilder aus Südafrika.




09.06.2010 // Text: Jan Wrede; Bilder: Logo: FIFA (®,©), Flagge: (pd), Mandela: South Africa The Good News (cc-by-sa 2.0), Ball: Laim (cc-by-sa 3.0), Stadion: Shine 2010 (cc-by-sa 2.0), essi: Darz Mol (cc-by-sa 2.5), Lahm: Florian K. (cc-by-sa 2.5)

Hinweis: Im Archiv wurden alle Bilder und Links entfernt