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Die Beatles in den Charts

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Die Beatles in den Charts

Am 16. Februar 1963 stehden die Beatles mit ihrer Single Please please me erstmals auf einem der ersten drei Plätze der britischen Charts. Das ist der Beginn einer unübertroffenen Karriere und einer Revolution auf dem weltweiten Musikmarkt.

Cover links: Single "Please please me"

Im April 1963 erreichen sie dann erstmals Platz 1 der britischen Single-Charts mit From me to you. In den kommenden Jahren stehen sie 22 Mal in den US-Charts auf Platz 1, in Deutschland immerhin zwölf Mal. Auch mit ihren Alben erreichen sie eine ähnlich hohe Zahl an Charts-Platzierungen.


Wie alles begann


Foto rechts: John Lennon 1969

Die Beatles gab es in der berühmt gewordenen Besetzung erst ein halbes Jahr, bevor sie in der englischen Hitliste ganz nach oben rutschten. Seit sie im August 1962 Ringo Starr als Schlagzeuger engagiert hatten, war die Formation mit John Lennon, Paul McCartney, George Harrison komplett. Bereits seit 1957 spielten John Lennon und Paul McCartney, die beiden Köpfe der Gruppe zusammen, Harrison war ein Jahr später dazu gestoßen.


Foto links: George Harrison 1974


In den Anfangsjahren spielte die Band noch mit mäßigem Erfolg in Musikclubs wie dem Cavern Club in Liverpool und dem Star-Club in Hamburg. Doch Manager Brian Epstein verhalft ihnen ab 1962 zu einem Image, mit dem sie auch vor einer breiteren Öffentlichkeit erfolgreich wurden: Statt sich wie bisher in Jeans und Lederjacken, ohne festen Ablauf und mit derben Manieren zu präsentieren, traten sie nun in Anzügen, mit durchgestyltem Programm und einer artigen Verbeugung vor ihr Publikum.


Erfolge


Ihrem ersten Hit Please please me folgen noch im selben Jahr das gleichnamige Album (siehe Foto rechts) sowie die Singles From me to you, She loves you, das zweite Album With the Beatles und die Single I want to hold your hand.


Seit Mitte 1963 arten Auftritte der Fabulous Four (Fab Four = berühmte Vier) regelmäßig in Massenveranstaltungen aus, die durch hysterisch kreischende Fans, völliges (Verkehrs-)Chaos und ein massives Polizeiaufgebot gekennzeichnet sind. Die Presse erfindet dafür den Begriff Beatlemania. Damals war ein solches Verhalten der Öffentlichkeit rund um den Auftritt von Stars noch weitgehend unbekannt.


Bislang ist ihr Ruhm jedoch noch auf Europa beschränkt. Neben Touren durch Großbritannien sind die Beatles auch in Schweden, Deutschland und Frankreich live zu sehen. In USA werden sie jedoch zunächst ignoriert. Doch nachdem im Januar 1964 auch dort mit I want to hold your hand einer ihrer Songs die Hitlisten gestürmt hat, begeben sie sich auf Amerikatournee.


Fans außer Rand und Band


Zwei Jahre lang sind sie ständig unterwegs und spielen vor euphorischen Fans in Europa, Asien und Amerika. Doch ihre Konzerte werden zunehmend von Problemen überschattet. So kann man ihre Musik wegen des ohrenbetäubenden Kreischens der Zuhörer oft gar nicht mehr hören. Außerdem
gibt es immer wieder Demonstrationen von Beatles-Gegnern. Die Stars beschließen daraufhin, nur noch im Studio zu arbeiten. Ihr letztes Konzert findet am 29. August 1966 in San Francisco statt.


Stillere Jahre


In den Jahren zwischen 1967 und 1970 nehmen die Beatles weitere Platten auf, doch Streitigkeiten über musikalische, wirtschaftliche und persönliche Fragen führen 1970 zur Auflösung der Band. Am 8. Dezember 1980 wird John Lennon von einem psychisch kranken Attentäter ermordet.


Foto links: Paul McCartney bei einem Konzert 2004

1994 beginnen McCartney, Harrison und Starr mit Aufnahmen für ein neues Album mit vielen bislang unveröffentlichten Stücken, der Beatles Anthology 1, die 1996 erscheint. 2001 stirbt George Harrison an Krebs.


Die Bedeutung der Beatles


Foto rechts: Ringo Starr 2007


Bis heute sind die Beatles eine der wichtigsten Bands der Musikgeschichte: sie hatten die meisten Nummer 1-Hits und -Alben und auch wirtschaftlich waren sie äußerst erfolgreich: allein in den USA verkauften sie bis zum Jahr 2008 170 Millionen Alben, insgesamt sind es bereits weit über eine Milliarde Tonträger. Ihr Stil beeinflusste sehr viele Pop- und Rockbands nach ihnen.


Text: lm 14.02.08, Bilder: alle pd.

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