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Den Stars ganz nah - Musikpromoter für 14 Tage

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Den Stars ganz nah - Musikpromoter für 14 Tage

Im Rahmen der Funjobber-Aktion der Raiffeisen-Volksbanken hat Daniel, 19 Jahre, aus Rodgau bei Frankfurt ein Schnupperpraktikum bei dem bekannten Soul- und Hip Hop-Label 3p absolviert. Was er in dieser spannenden Zeit erlebt hat, erzählt er euch hier.

*Musik-Promoter hört sich mächtig wichtig an. Aber was genau macht ein Musik-Promoter?

Ein Musik-Promoter macht sehr viel Verschiedenes aber hauptsächlich ist er für das Öffentlichkeitsbild der Künstler verantwortlich. Er macht Termine, Interviews etc. in Print, TV und Radio. Es wird geplant, wie man an eine bald erscheinende Single oder an ein Album herangeht, wen man als Zielgruppe anspricht und wie man diese zu erreichen gedenkt (Medienkontakte etc.). Man kümmert sich auch um die Live-Auftritte und vor allem: Man betreut die Künstler backstage, wenn sie einen Auftritt im Fernsehen oder bei einem Festival haben.

* Welchen Stellenwert hat Musik in deinem Leben? Und warum glaubst du für diesen Job geeignet zu sein?

Musik ist sehr wichtig, ich höre jeden Tag Musik, egal wo, egal wann. Es gibt wohl nichts, was mehr Emotionen widerspiegeln kann als Musik, gerade Rap ist ehrliche, emotionsgeladene ,,Soulmusik. Rap kann sowohl das Herz, als auch den Verstand berühren, das ist ein Grund, weshalb es für mich so etwas Besonderes ist. Ich fühle mich sehr mit Musik verbunden: je nachdem, was ich gerade höre, so ist auch meine Stimmung. Dazu kommt noch, dass ich eine eigene Crew habe. Deshalb habe ich auch einen aktiven Bezug zu Hip Hop.

Deswegen glaube ich auch, dass ich grundsätzlich sehr für diesen Job geeignet wäre. Und auch, weil ich eine große Begeisterung für Musik an den Tag lege, die für diesen Job wichtig ist. Denn als Promoter muss man schon etwas idealistisch sein : Man ist viel und oft mit den Künstlern unterwegs, oft bis früh morgens und nicht alles klappt immer so, wie man sich das vorstellt.


* Warst du an deinem ersten Arbeitstag sehr nervös?

Nein, nervös bin ich eigentlich nicht wirklich gewesen, ich bin da eher locker und wollte mich einfach überraschen lassen. Ich habe nur gehofft, dass sich meine Tätigkeiten nicht nur auf Kaffee kochen und Akten abstauben belaufen würden, aber dem war ja nicht so.
Ich wurde rumgeführt, wurde jedem vorgestellt, und bin von allen Leuten auch gut aufgenommen worden. Bei 3p herrscht ein sehr positives, ja fast schon familiäres Arbeitsklima, das sich auch in gemeinsamen Aktivitäten nach der Arbeit ausdrückt.

*Was war der aufregendste Moment während deines Praktikums?

Ganz eindeutig die Release Party (eine Party, die anlässlich der Veröffentlichung einer neuen Platte stattfindet, Anm. der Red.). Sie fand in einem bekannten Frankfurter Club- dem Kingkameha statt.
Dabeisein konnte nur, wer auf der Gästeliste stand. Es herrschte eine wunderbare Atmosphäre im Club und es war ein fantastisches Konzert von Cassandra (ex-Glashaus-Sängerin).
Und man konnte viele nette, interessante Leute kennenlernen, eben auch viele Promis und Musiker aus Frankfurt.

*Könntest du dir vorstellen, den Job des Musik-Promoters in Zukunft hauptberuflich auszuüben? Wie kommt man an einen solchen Job ran?

Prinzipiell ja, es wäre bestimmt mal spannend, diesen Job ein, zwei Jahre zu machen, weil man viel rumkommt und viele Kontakte knüpfen kann.
3p bietet z.B. auch eine gute Ausbildung an und hat ein eigenes Konzept - die 3p rookies - bei dem die jungen Auszubildenden ihre eigenen Ideen mit ihrem noch unverbrauchten kreativen Output in die Labelarbeit einbringen können. Man kann sich für einen solchen Job also auch ganz normal bewerben, aber ein paar Connections schaden sicher nicht.

* Wir danken für das Gespräch!

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