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"Cleopatra": Historienfilm der Superlative

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"Cleopatra": Historienfilm der Superlative

Am 12. Juni 1963 trat Hollywood in ein neues Filmzeitalter ein: Mit der Uraufführung des Monumentalstreifens Cleopatra über das Leben der ägyptischen Königin und ihres Geliebten Julius Cäsar wurden neue Maßstäbe gesetzt. Der Streifen brach sämtliche Rekorde.

Cleopatra hat in vielerlei Hinsicht Geschichte geschrieben: es war der teuerste Film aller Zeiten (Kosten: fast 40 Millionen Dollar), er hatte die aufwändigsten Kulissen und Kostüme, die ein Historienfilm bis dahin vorweisen konnte und trieb die Studiobosse damit fast in den Ruin. Noch dazu verlangte Hauptdarstellerin Liz Taylor die Rekordgage von einer Million Dollar, die man bis dahin vor allem von weiblichen Schauspielerinnen nicht gewohnt war.

Fünf Oscars für ein Meisterwerk

Doch die Arbeit zahlte sich aus: Obwohl 240 Minuten lang (das ist noch länger als Titanic) kam Cleopatra beim Publikum wie bei den Kritikern an und wurde mit fünf Oscars ausgezeichnet. Das monumentale Epos überzeugte mit so ziemlich allem, was die Zuschauer auch heute noch sehen möchte: mit eindrucksvollen Kampf- und Schlachtszenen, Intrigen und Liebesspielereien und jeder Menge Herzschmerz. Die skandalträchtige Beziehung der Hauptdarstellerin Liz Taylor zur ihrem Filmpartner Richard Burton sorgte zusätzlich für die nötige Publicity.

Cleopatra - die schöne Verführerin

Doch worum geht es eigentlich in Cleopatra? Erzählt wird das Leben der legendären ägyptischen Königin: Im Jahr 48 v. Chr. verfällt der römische Herrscher Julius Cäsar den Reizen und Verführungskünsten der exotischen Schönheit. Sie kann durch listige Intrigen die Frau an der Seite des mächtigsten Mannes der Welt werden.

In Rom beäugt man die Allianz Cäsars mit Cleopatra skeptisch - nicht nur, weil Cleopatra Cäsar als erste Frau einen Sohn, Cäsarion, schenkt. Als er nach Rom zurückkehrt, um sich zum Kaiser krönen zu lassen, wächst der Widerstand. Die Folgen sind bekannt: An den Iden des März ersticht Brutus den Tyrannen auf dem Weg zum Senat.

Vier Jahre später: Marc Antonius (Richard Burton) übernimmt die Macht und wird später auch Cäsars Platz in Cleopatras Herzen einnehmen. Allerdings widerfährt auch ihm dasselbe Schicksal wie seinem Vorgänge. Rom ist nicht bereit, die Liebschaft zu akzeptieren. In Octavian erwächst ihm ein erbitterter Widersacher...

Harte Dreharbeiten

Da die Produktionsdauer von "Cleopatra" mehr als vier Jahre umfasste, waren die Dreharbeiten für die Schauspieler kein Zuckerschlecken. Viele der ursprünglichen Hauptdarsteller gaben auf und warfen ihre Arbeit hin. Als der Film am 12. Juni 1963 schließlich uraufgeführt wurde, lagen schlimme Monate hinter Elizabeth Taylor. Eine Krankheit, die sie sich bei den Dreharbeiten zugezogen hatte, hätte sie fast das Leben gekostet. Doch der Aufwand hatte sich gelohnt: Sie hatte ihren späteren Ehemann Richard Burton kennen und lieben gelernt und war von da ab dick im (Film-) Geschäft.

Nic -10.06.2003 / Abbildung: 20th Century Fox

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