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Seychellen: Ein Paradies feiert seinen 25. Unabhängikeitstag

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Seychellen: Ein Paradies feiert seinen 25. Unabhängikeitstag

Die Menschen auf den Seychellen feiern zum 25. Mal ihre Freiheit! Am 29.6.1976 entließ Großbritannien seine afrikanische Kronkolonie in die Unabhängigkeit. Ein Grund euch das beliebte Urlaubsziel und seine Geschichte näher vorzustellen.

Man nimmt an, dass arabische Seefahrer, die gut versteckte Inselgruppe im siebten Jahrhundert entdeckt hatten. Allerdings siedelten sie sich nie dort an, sondern benutzten die Seychellen nur als Zwischenstop auf größeren Seereisen. Der Portugiese Vasco da Gamma entdeckte das Inselparadies für die Europäer im 15 Jahrhundert.


Proviantstation Seychellen

Bis ins 18 Jahrhundert hinein nutzte man die Inseln allerdings weiterhin nur als Proviantstelle. Auch Piraten schätzten die dortige Abgeschiedenheit. Hier konnten sie sich zurückziehen und ihre Beute verstecken. 1742 nahm Frankreich die Insel in seinen Besitz. Zu größeren Siedlungen kam es allerdings erst ab 1771.

Kampf ums Paradies

1794 zeigten auch die Briten Interesse an den Seychellen und eroberten sie. Die Inselgruppe wechselte in den folgenden Jahren sieben Mal von französische in britische Hände. Mit dem Pariser Frieden von 1814 gelang es der Regierung in London endgültig die Seychellen in das britische Empire aufnehmen.

Schritte in die Unabhängigkeit

Viele Jahrzehnte waren die Inseln dann Teil der britischen Kolonie Mauritius, bis das englische Königshaus sie 1903 zu einer eigenständigen Kronkolonie erhob. 73 Jahre später, am 23.6.1976 war es soweit: die Seychellen wurden zur unabhängigen Republik.

IRI - 27.6.01

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