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Fitness für die Katze

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Fitness für die Katze

Jeder, der eine Katze besitzt, hat schon mal darüber nachgedacht: Was, wenn mein Stubentiger nicht mehr so jung und fit ist wie heute? Wie wird es sein, wenn er oder sie alt werden? Kommen dann Altersgebrechen und Krankheiten zwangsläufig auf mich und mein Tier zu, oder kann man vorbeugen?

Die Antwort ist einfach: man kann so einiges tun, um Gesundheit und Fitness seines geliebten Hausgenossen bis ins hohe Alter zu erhalten, seine Abwehr zu stärken und dafür zu sorgen, dass er oder sie sich rundum wohl fühlen.

Fitness fängt beim Futter an

Das Futterangebot scheint nahezu unendlich. Mit Huhn, mit Rind, mit Gemüse, als Paté, als Häppchen, in Gelee oder oder oder. Die Auswahl fällt wirklich nicht gerade leicht. Und auch die Weise, wie man dem Tier das Futter anbietet, spielt eine wichtige Rolle. Auf keinen Fall darf es dem Stubentiger gekühlt vorgesetzt werden. Am liebsten mögen Katzen ihr Futter körperwarm, also auf ca. 38°C, sozusagen auf "frisch gejagte Maus-Temperatur". Da man das Futter hierzu erst leicht erwärmen müsste hat es sich bewährt, es einfach zimmerwarm zu servieren.

Vor allem bei Wohnungskatzen, die ja meist nicht so viel Bewegung haben, sollte man auf das Gewicht des Tieres achten. Außerdem ist es sinnvoll, maßvoll Ballaststoffe wie zum Beispiel Kleie oder Haferflocken ins Futter zu mischen, um Verstopfung durch Bewegungsmangel vorzubeugen. (Achtung: nicht zu viel, und vor allem genügend Trinkwasser bereithalten, sonst hat vermehrte Ballaststoffzufuhr den gegenteiligen Effekt!)

Katzensport

Ein weiterer wichtiger Punkt, die Katze fit zu halten, ist die Bewegung. Katzen müssen ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen können. Damit bauen sie Aggressionen ab, schulen ihre Reaktionen und bleiben ausgeglichen und gesund. Vor allem Katzen, die durch besonders gut gemeinte Futterangebote ein wenig rundlich sind, können durch Sport und Spiel ihre schlanke Raubtierfigur wiedererlangen. Die besten Katzenspiele sind erfahrungsgemäß immer die, bei denen Mensch und Katze beteiligt sind. Zwar können sich die Samtpfoten auch gut alleine beschäftigen, doch wenn das Spielobjekt sich bewegt und dann noch der geliebte Mensch zuschaut, wie geschickt die Katze das Opfer fasst, ist der Spaß doppelt so groß. Bei der Auswahl der Spielzeuge sind unsere pelzigen Lieblinge sehr wählerisch. Plüschmäuse, Zwitschertiere, Plastikbälle, etc.. Jede Katze hat ihre eigenen Vorlieben. Da hilft einfach nur Ausprobieren.

Katzenmassage

Die etwas andere Art, der Katze etwas Gutes zu tun, ist eine Katzenmassage. Hierbei gibt es verschiedene Stellen und Techniken, die man nach Anleitung ausprobieren kann. Wichtig ist, dass die Katze die Prozedur duldet. Zwang hat den gegenteiligen Effekt, an Entspannung ist nicht zu denken. Wenn das Tier jedoch erst einmal gemerkt hat, wie gut so eine Massage tut, wird es sich sicher bald wieder als Massagepatient auf eurem Schoß einfinden.

Artikel von Korinna Hovorka

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