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Ein Projekt für Naturschutz und Völkerverständigung

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Ein Projekt für Naturschutz und Völkerverständigung

Ob Buche, Birke oder Trauerweide ohne Bäume könnten wir nicht existieren. Um daran zu erinnern wie wichtig Bäume, Büsche und Wälder für uns und unsere Umwelt sind, findet jedes Jahr am 25. April der Tag des Baumes statt. Seit seiner Einführung im Jahr 1952 wurden bei bundesweiten Aktionen schon über 1 Million Bäume gepflanzt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist Schirmherrin, wenn der  Welttag des Baumes 2006 über die Bühne geht. Am Jagdschloss Grunewald in Berlin setzt unsere First Lady am 25. April symbolisch ein Schwarzpappelpflänzchen in Erde. Als Baum des Jahres 2006 steht die Schwarzpappel auf der Roten Liste und gehört damit zu den vom Aussterben bedrohten Bäumen.

Aktion stammt aus den USA

Ursprünglich stammt der Tag des Baumes aus den USA. Bereits 1872 forderte der Journalist Julius Sterling Morton eine entsprechende Aktion, um auf die Bedeutung von Bäumen als Erosionsschutz hinzuweisen. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand die Idee auch Anhänger in Deutschland. Ein Ahornbaum, gepflanzt von Bundespräsident Theodor Heuss, wurde schließlich zum Symbol des ersten Tag des Baumes im Jahr 1952.

Macht mit!

Doch nicht nur unsere Politiker sind gefragt, wenn es um den Schutz der Umwelt geht. Auch ihr könnt mithelfen und etwas für Wald und Bäume zu tun. Ihr wollt Botschafter der Umwelt werden? Dann könnt ihr euch noch bis Ende Juli mit eurer Schule oder Jugendgruppe bei der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald bewerben. Alles, was ihr tun müsst: euch ein originelles Projekt zum Thema Wald auszudenken.



Im Austausch mit Israel

Das Tolle an der Aktion ist, dass es nicht nur um Naturschutz geht, sondern auch Völkerverständigung. Acht bis zwölfjährige Schülerinnen und Schüler aus Israel dürfen sich nämlich ebenfalls an dem Projekt beteiligen, das vom Jüdischen Nationalfond und des Bundesstiftung Umwelt veranstaltet wird. Am Beispiel Wald sollen die Kids die Situation und Problemlagen des jeweils anderen Landes kennen und bewerten lernen. Der Einsatz kann sich lohnen. Denn den Teilnehmern winken während der Projektlaufzeit Fördergelder bis zu 1.000 Euro. 

Pfiffige Projekte gesucht

Bei den eingereichten Projekten könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Ob ihr einen Schulwald anlegt, euren Schulhof begrünt, eine Waldpatenschaft übernehmt oder ganz andere Ideen habt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald freut sich schon auf viele originelle Einsendungen noch bis zum 31. Juli 2006.  


Internet als Plattform

Und weil es ja gerade um den gegenseitigen Austausch geht, könnt ihr auf einer zweisprachigen Internetplattform mit anderen Teilnehmern sprechen. Der Graslöwe, den ihr vielleicht aus dem kika kennt, führt als Botschafter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt durch die Seiten und gibt praktische Tipps und nützliche Informationen über die im Mittelpunkt stehenden Länder. Die Mitarbeiter des Projekts helfen euch auch eine passende Partnerklasse in Israel zu finden.

Preise: Erlebnistage und Klassenfahrten

Die besten deutschen Waldprojekte werden voraussichtlich im Februar 2007 von einer internationalen Jury prämiert. Als Preise winken u.a. Erlebnistage in Naturmuseen oder Klassenfahrten in ein Waldjugendheim. Also unbedingt mitmachen! Denn wo hat man schließlich schon mal Gelegenheit Kinder aus Israel kennen zu lernen?

Die Teilnahmebedingungen

Unter www.botschafter-der-umwelt.de haben sich jetzt die ersten deutschen Klassen aus Berlin, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Thüringen angemeldet. Hier findet ihr alle Infos und Teilnahmebedingungen.

Nic 25.4.2006 / Fotos: Schwarzpappel (www.baum-des-jahres.de), Graslöwe (Deutsche Bundesstiftung Umwelt)   

Hinweis: Im Archiv wurden alle Bilder und Links entfernt