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Die Geschichte der Burgen

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Die Geschichte der Burgen

Manche steinerne Überreste sind über 1000 Jahre alt. Sie erinnern uns an die Zeit der Burgherren und Ritter, die dort lebten. Allerdings konnten nur reiche Ritter, also die, die viel Land von ihrem Herren bekommen hatten, sich eine Burg leisten. Keine Burg glich der anderen. Es gab verschiedene Burgtypen:

Die Burgen dienten als Zufluchtsort für umliegende Bauern und Bewohner bei feindlichen Angriffen. Sie wurden oft an Flüssen, Felsen oder auf Berge gebaut, damit sie schwer einzunehmen und natürlich geschützt waren.

Andere Burgen waren reine Festungsburgen, wie die im heutigen Syrien liegende Burg. Krak de Chevalier. Sie war damals ein wichtiger Stützpunkt für Kreuzritter. Von dicken Mauern geschützt konnten dort im 13. Jahrhundert 2000 Mann monatelang leben.

Viele Burgen waren hauptsächlich als Wohnburgen gedacht. Einige Burgbesitzer wollten mit ihrer weithin sichtbaren Burg ihre Macht und ihr Ansehen zeigen.

Die Geschichte der Burgen beginnt bei den Römern. Sie bauten befestigte Wachtürme für ihre Soldaten, mit dem Namen burgus Daher kam auch der Name Burg.

Die ersten Burgen waren einfach gebaut und aus Holz. Man nannte sie Motten. Umgeben waren sie von einem schützenden Wall oder einem Holzzaun der so genannten Palisade. Die Motten standen auf einem Erdhügel. Aus den Motten entwickelten sich im 11. Jahrhundert steinerne Wohntürme. Die Holzzäune wurden durch Ringmauern ersetzt. Die Eingänge lagen sicherheitshalber im 1. Stock, den man nur über eine Leiter oder Treppe erreichte. So konnten Angreifer den Turm nur schwerer erstürmen.

Zum Schutz der Bewohner gibt es Wachen die aufpassen. Sie haben auf hölzernen Wehrgängen im oberen Bereich der Mauern den besten Überblick. Durch Schießscharten beobachten sie die Umgebung und können gegebenenfalls verteidigen.

Ein klassische Burg besteht aus:

Einem Wehrturm, auch Burgfried genannt. Zunächst waren die Türme. Ab dem 13. Jahrhundert wurden sie rund gebaut. Sie waren dadurch von außen schwerer zu erobern, weil Steine und Pfeile durch die Rundung abprallten. Der Wohntrakt einer Burg hieß Palas. Daher stammt auch das Wort Palast. Große Burganlagen hatten vor der eigentlichen Burg auch Vorhöfe oder Vorburgen mit Toren oder auch Zugbrücken. Es gab Wirtschaftsgebäude, Räume für Mägde und Knechte und Stallungen. In einer solchen Burg konnten über 50 Menschen leben.

Im Wesentlichen gab es drei Arten von Burgen: die Wasserburgen sie standen inmitten eines Wassergrabens. Das erschwerte das Angreifen.

Höhlenburgen waren gut in Felsen versteckt und ideal, um sich dort zu verschanzen.

Und die Höhenburgen, die typischste Art. Sie lagen auf einem Berg oder Hügel und boten einen guten Schutz gegen Angreifer.

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