Nebel ist nichts anderes als eine Wolke, die dicht über dem Erdboden liegt oder den Boden berührt. Die Sicht wird durch Nebel auf weniger als einen Kilometer verringert.
Der Nebel entwickelt sich oft am Abend oder in der Nacht, wenn sich die warme und feuchte bodennahe Luft abkühlt. Die "bevorzugte Jahreszeit" des Nebels ist der Herbst, da die Nächte in diesem Zeitraum immer kälter werden. Der Boden kühlt aus und es entstehen Millionen feinster Wassertröpfchen die zusammen den Nebel bilden.
Der Grund dafür ist die Menge an gasförmigem Wasser, die Luft aufnehmen kann. Diese Menge hängt von der jeweiligen Temperatur ab. Beträgt die relative Luftfeuchte hundert Prozent, - die Luft ist also mit Feuchtigkeit gesättigt - und die Luft kühlt weiter ab, dann kondensiert sie und muss Feuchtigkeit abgeben. Diese abgegebenen Wassertröpfchen sind so leicht, dass sie in der Luft schweben.
Da kühle Luft nach unten sinkt, entwickelt sich Nebel zunächst in Senken und Tälern sowie dicht über dem Boden.