Die Bedeutung des Physikers und Nobelpreisträgers Ernest Orlando Lawrence lässt sich auch für den Laien erahnen: Nicht umsonst sind nach ihm diverse Forschungslaboratorien und physikalische Institute benannt. Im chemischen Perodiensystem findet sich auch das Lawrencium (Ordnungszahl 103), das nach dem Zyklotron-Erfinder benannt wurde.
Der junge Physiker und Assistenz – Lehrer Lawrence entwickelte am National Laboratory der Universität Berkeley 1929/30 den Zyklotron. Kurz darauf erhielt er einen Lehrauftrag in Berkeley und war damit der jüngste Professor an der ganzen Universität. Bereits sechs Jahre später wurde er zusätzlich noch zum Direktor des „Radiation Laboratory“(Radiologisches Labor) ernannt. 1939 erhielt er mit dem Nobelpreis für Physik die höchste Auszeichnung seiner beispiellosen Karriere.
Das Zyklotron ist ein Teilchenbeschleuniger. Darunter versteht man ein Gerät, dass elektrisch geladene Teilchen ( z.B. Elektronen, Protonen,) auf sehr hohe Energien beschleunigen kann, sodass sie zum Beispiel Kern – und Elementarteilchenreaktionen auslösen können. Die Beschleunigung der Teilchen geschieht durch elektrisch geladene Felder, die auf die Ladung der Teilchen wirken.
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