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In den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden Astronauten noch mit Konfettiparaden gefeiert. Hunderttausende begeisterter Amerikaner feierten Glenn in New York. Der Astronaut war ständiger Gast von Präsident John F. Kennedy im Weißen Haus. Doch der Ruhm hatte auch eine Kehrseite: Weil Glenn so bekannt war, ordnete Kennedy an, dass Glenn nicht mehr ins All fliegen sollte. Das Leben des Volkshelden sollte nicht gefährdet werden. Hier ging es Glenn übrigens genauso wie seinem Kollegen Juri Gagarin auf der anderen Seite des eisernen Vorhangs.
Dafür durfte er als 77jähriger noch mal in den Weltraum. 36 Jahre nach seinem ersten Flug kehrte er 1998 als bisher ältester Mensch ins All zurück. An Bord der Raumfähre Discovery lang umrundete er ganze neun Tage lang die Erde. Dafür musste er sich von Wissenschaftlern untersuchen lassen, die die Folgen der Schwerelosigkeit bei älteren Menschen untersuchen wollten.