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Das Ermitteln wurde Allan Pinkerton buchstäblich in die Wiege gelegt, als er 1819 in der schottischen Stadt Glasgow geboren wurde. Sein Vater arbeitete damals als Polizist, doch der junge Allan schien sich zunächst in eine ganz andere Richtung zu entwickeln.
"Wir schlafen nie" (We never sleep) lautete das Motto der Pinkerton-Agentur. Der Text stand unter dem Logo, das ein weit geöffnetes Auge zeigte (siehe Bild). Im Englischen werden Privatdetektive als "private eye" bezeichnet. Das Pinkerton-Logo soll zu dieser Namensgebung geführt haben.
Legendäre Wild-West-Gangster wie Jesse James oder Butch Cassidy wurden ebenso gejagt wie gegnerische Spione im amerikanischen Bürgerkrieg. Die Pinkertons arbeiteten aber nicht nur als Polizeitruppe oder als Detektive, sie bewährten sich auch im Personenschutz. Berühmtester Klient war der Präsidentschaftskandidat Abraham Lincoln. 1861 deckten die Pinkertons ein Mordkomplott gegen Lincoln auf und verhinderten ein Attentat. Den späteren Mord an dem Präsidenten konnten aber auch die Super-Detektive nicht verhindern.
1884 rutschte Allan Pinkerton bei einem Spaziergang aus und fiel aufs Straßenpflaster. Dabei biss er sich auf die Zunge, dachte sich nichts dabei und ließ die Wunde nicht behandeln. Kurz vor seinem 65. Geburtstag starb der sonst so akribische Detektiv an Wundbrand. Seine Söhne Robert und William übernahmen die Agentur und führten sie fort.
Internetseite der Pinkerton-Detektei informieren. Allerdings ist diese nur in englischer Sprache verfügbar.
Mehr über berühmte Verbrechen und die Vorgehensweisen der Kriminalpolizei erfahrt ihr im WAS IST WAS Band 98 Kriminalistik.