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Es klingt wie die Geschichte von Michael Crichtons Roman "Jurassic Park". Nur dass in dieser Geschichte Dinosaurier geklont und auf die Erde zurückgeholt wurden. Tatsächlich verschwanden die Giganten der Urzeit jedoch schon vor 65 Millionen Jahren. Nach dieser langen Zeit gibt es kaum noch Chancen, intakte Dino-DNA zu finden.
Es ist das erste Mal, dass das Erbgut einer ausgestorbenen Tierart entziffert wurde. Das komplette Genom des Mammut schätzen die Forscher auf 4,7 Milliarden Basenpaare, das entspricht dem 1,4-fachen des menschlichen Genoms.
Der genetische Unterschied von Mammut und Elefant beträgt nur 0,6 Prozent und ist damit halb so groß wie die Differenz zwischen Mensch und Schimpanse. Anhand ihrer Daten schätzen die Forscher, dass sich der Stammbaum von Elefant und Mammut vor rund zwei Millionen Jahren aufgespalten hat.
Mehr über die Eiszeiten, über Mammuts, Riesenbiber, Moränentypen und die Erforschung der Eiszeitfunde erfahrt ihr im WAS IST WAS-Band 65: Eiszeiten.