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Desertifikation - Wüstenbildung - gefährdet weltweit die Nahrungsmittelversorgung und hat laut FAO bereits einen jährlichen Produktivitätsrückgang von 30% zur Folge. Außerdem belasten zerstörte Böden das globale Klima: Freigesetze Gase bedeuten einen jährlichen C02 Ausstoß von 270 Mio Tonnen, dazu kommen weitere 2.000 Mio Tonnen CO2 durch landwirtschaftliche Feuer.
Bis heute sind die Forscher um eine Antwort verlegen, wie der Begriff „Wüste“ eindeutig zu beschreiben sei. Das auffälligste Merkmal von Trockenwüsten ist ihr Wassermangel, hervorgerufen durch fehlenden oder höchst unregelmäßigen Regen. Als Wüste wird eine Landschaft bezeichnet, wenn sie jährlich weniger als 150 Liter Niederschlag pro Quadratmeter erhält. In der Zentralsahara gibt es weiter Gebiete, wo es innerhalb von 20 Jahren kein einziges Mal geregnet hat.
Unter allen Wüsten der Erde ist die Sahara in Nordafrika bei weitem die größte. Mit rund 9 Millionen Quadratkilometer Fläche ist sie fast so groß wie Europa (10 Millionen Quadratkilometer). Die Ost-West-Ausdehnung der Sahara beträgt über 5000 Kilometer und von Nord nach Süd etwa 1800 Kilometer. Sie nimmt fast das ganze obere Drittel des afrikanischen Kontinents vom Roten Meer bis zum Atlantik ein.