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In Europa ist der Deutsche Umweltpreis einmalig. Keine andere Auszeichnung ist mit einem so hohen Preisgeld verbunden. 500 000 Euro werden jedes Jahr unter den Preisträgern aufgeteilt. Ausgelobt wird der Preis von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.
Professor Dr. Ernst-Detlef Schulze wurde 1941 in Berlin geboren. Er studierte Biologie in Los Angeles und forschte in Würzburg, München und Bayreuth. Heute ist er Direktor des Max-Planck-Institus für Biogeochemie in Jena. Es ist ein sehr vielfältiges Forschungsgebiet, dass untersucht, welche physikalischen, chemischen und biologischen Prozesse Ökosystemen und Landschaften zu Grunde liegen.
Den Preis erhält Professor Schulze für seine Arbeiten zum Einfluss des Gases Kohlendioxid auf das Klima der Erde. Er untersucht in Europa, wo dieses Gas zum Beispiel in Wäldern gebunden wird und wie sich der Gasausstoß der Industrie und des Verkehrs auf das Klima auswirken. Besonders wichtig ist den Ergebnissen Schulzes nach der Schutz und die Aufforstung der europäischen Wälder. Denn während Bäume wachsen, nehmen sie viel von dem gefährlichen Gas auf.
Hans G. Huber wurde 1942 in Neumarkt/Oberpfalz in Bayern geboren. Nach erfolgreichem Studium der Verfahrenstechnik machte er sich 1968 mit der Hans Huber GmbH selbständig. Seine Kenntnis der Verfahrenstechnik nutzt er besonders, um Produkte und die Abfallentsorgung umweltfreundlich zu gestalten.
Den Preis erhält Herr Huber für seine Entwicklungen im Bereich der Wasserwirtschaft. Wasser wird ein immer knapperes Gut, entsprechend wichtig ist die Wiederaufbereitung von Abwasser. Huber entwickelt Geräte und Techniken, um verschmutztes Wasser wieder trinkbar zu machen. Besonders Menschen in Entwicklungsländern profitieren von Hubers Engagement.
Wenn Dich das Thema Umweltschutz interessiert, dann wirf doch auch mal einen Blick in unseren WAS IST WAS-Band 48: Luft und Wasser
oder in unseren WAS IST WAS-Band 1: Unsere Erde