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Die Aktivität des Feuerberges nimmt seit Tagen mehr und mehr zu. Heiße Wolken aus Gas und Asche werden in die Luft geschleudert und glühende Lava fließt die Abhänge hinab. Weil ein die Lava blockierender Bergrücken verschwunden ist, drohen nun besonders an den West- und Südwesthängen Abgänge von Lava und heißen Gaswolken.
Typische kleine Eruptionen sind am Merapi alle zwei oder drei Jahre zu beobachten. Größere Ausbrüche kommen durchschnittlich alle zehn bis fünfzehn Jahre vor. Beim vorangegangenen Ausbruch des Merapi 1994 starben 66 Menschen. Die verheerendste Eruption ereignete sich aber 1930, als fast 1400 Menschen getötet wurden.
Vulkane, die als gefährlich bekannt sind, werden ständig untersucht und beobachtet. Auch Deutsche forschen am Merapi. Hier findest du einen Bericht der Universität Köln. Die seismische Überwachung am Merapi begann bereits im Jahre 1924. Weil sich ein Vulkanausbruch mit mehr oder weniger starken Erdbeben ankündigt, können die Vulkanologen anhand deren Stärke und Häufigkeit erkennen, ob ein Ausbruch unmittelbar bevorsteht.