Einige chemische Elemente sind dem Menschen schon seit der Antike bekannt. Das waren unter anderem Antimon (Sb, 51), Arsen (As, 33), Bismut (Bi, 83), Blei (Pb, 82), Bismut (Bi, 83), Eisen (Fe, 26), Gold (Au, 79), Kohlenstoff (C, 6), Kupfer (Cu, 29), Phosphor (P, 15), Platin (Pt, 78), Quecksilber (Hg, 30), Schwefel (S, 16), Silber (Ag, 47), Zink (Zn, 30), Zinn (Sn, 50).
Die meisten Elemente wurden aber erst im 19. Jahrhundert entdeckt, als sich wissenschaftliches Arbeiten mehr und mehr verbreitete und man gezielte Experimente durchführte. Damals entdeckte Johann Wolfgang Döbereiner einen Zusammenhang zwischen dem Gewicht von Atomen und ihren chemischen Eigenschaften. Und er erkannte, dass Elemente mit durchschnittlich ähnlichem Atomgewicht auch ähnliche Eigenschaften haben. Das fiel Döbereiner an den Elementen Calcium (Ca, 20), Strontium (Sr, 38) und Barium (Ba, 56) auf.
1863 entdeckte J.A.R. Newlands, dass sich die bis dahin bekannten Elemente in Achter-Gruppen anordnen ließen - in Anlehnung an die achtstufige Ganztonleiter in der Musik nannte er nannte seine Entdeckung das "Gesetz der Oktaven".
1869 entwickelten der Russe Dimitri Mendelejew und der Deutsche Lothar Meyer zeitgleich und unabhängig voneinander das Periodensystem in der heute bekannten Form. Sie hatten erkannt, dass bestimmte Eigenschaften von Elementen sich gleichen und periodisch wiederholen. Und sie erkannten auch, dass die Eigenschaften mit den Atomgewichten zu tun haben. Sie ordneten die Elemente von links nach rechts nach steigenden Atomgewicht an. Dabei begannen sie mit dem leichtesten Element, dem Wasserstoff (H, 1).
Sobald sie zu einem Element kamen, dass ähnliche Eigenschaften wie ein schon notiertes hatte, beendeten sie eine so genannte Periode und begannen mit einer neuen. Dadurch kamen die Elemente mit ähnlichen Eigenschaften untereinander zu stehen. Elemente, die untereinander stehen, zählen zu einer Gruppe (Davon gibt es Ausnahmen, aber das ist hier nicht so wichtig). Deshalb spricht man zum Beispiel von der Gruppe der Alkalimetalle (1. Gruppe) oder von der Edelgasgruppe (8. Gruppe). In Russland nennt man Mendelejew zu Ehren das Perriodensystem auch "Tablica Mendelejewa".
Das Periodensystem der chemischen Elemente im WAS IST WAS-Klub
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Bei den im Periodensystem unten eingeblendeten Elementinformationen zu Schmelz- und Siedepunkt sowie zur Dichte kann es sein, dass Du im Internet oder in Büchern leicht abweichende Werte findest. Das hat mit unterschiedlichen Messmethode und mit der Messgenauigkeit von Instrumenten zu tun, die von Labor zu Labor und von Forscher zu Forscher unterschiedlich sein kann.