In der Chemie gibt es zahlreiche Prozesse, bei denen Katalysatoren eine Rolle spielen. Je nachdem, wo sie zum Einsatz kommen, können sie aus ganz unterschiedlichen Materialien bestehen. Ihre Aufgabe ist es, einen chemischen Prozess in Gang zu setzen oder zu beschleunigen. Katalysatorstoffe dienen also als "Vermittler". Sie werden aber bei diesem Ablauf nicht selbst verbraucht und gehen unverändert aus dem ganzen Prozess hervor.
Im Auto ist der Katalysator eine Vorrichtung, die mit Hilfe bestimmter Stoffe, die Abgase der Fahrzeuge reinigen soll. Der Katalysator ist ein Teil der Auspuffanlage. Die schädlichen Abgase eines normalen Ottomotors sind Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und Stickoxide.
Der so genannte geregelte Katalysator bewirkt, dass das schädliche Kohlenmonoxid in Kohlendioxid umgewandelt wird, dass sich Kohlenwasserstoffe in Kohlendioxid und Wasserdampf umwandeln und dass die Stickoxide zu Stickstoff werden.
Die eigentlichen Katalysatorstoffe, also die "Vermittler" sind beim PKW- Katalysator Edelmetalle wie Platin, Palladium oder Rhodium. Diese Stoffe sind auf einen wabenförmigen Keramikkörper aufgebracht. Sie verwandeln die schadstoffreichen Abgase in schadstoffarme, die dann durch den Auspuff ausgestoßen werden.
Ein Auto mit einem Katalysator muss mit bleifreiem Benzin betankt werden, sonst verliert die katlsatorische Schicht ihre Wirkung.
Damit das passieren kann, muss das Kraftstoff- Luft- Gemisch so geregelt werden, dass die Abgase möglichst immer gleich zusammengesetzt sind. Um das zu erreichen, wird der Sauerstoffgehalt ständig kontrolliert.