- Anzeige -
Rotterdam ist der größte Hafen der Welt für Containerschiffe. Von überall her kommen Schiffe, beladen mit Rohstoffen, Früchten, Holz, Getreide und vielem mehr. Tag und Nacht werden hier Schiffe beladen. Auch eines der größten Containerschiffe der Welt, die MV Vespucci legt immer wieder in Rotterdam an.
Die Waren werden mit Lastwagen und Zügen zum Hafen gebracht. Jede Ladung, egal welcher Art, wird in gleich große, Metallcontainer verstaut, die man gut stapeln kann. So geht das Be- und Endladen schneller. Die angelieferten Container werden mit Kränen von den Lastwagen gehoben und auf computergesteuerte Wagen gesetzt. Sie bringen die Container zu den Schiffen.
Bevor das Schiff in See sticht, hat der Kapitän vieles zu tun. Er überwacht zum Beispiel, dass die Ladung gut verstaut wird, damit sie auf hoher See nicht verrutscht. Dann geht der Kapitän auf die Brücke. Das ist die Kommandozentrale des Schiffes. Hier überprüft er auf den Seekarten noch einmal die Fahrtroute und kontrolliert die Papiere für den Zoll.
Dazu kommt ein Lotse an Bord. Er hat die Aufgabe, die Schiffe sicher aus dem Hafen zu führen. Er kennt den Hafen in- und auswendig. So weiß er, wo sich gefährliche Felsklippen unter Wasser befinden, die die Schiffe umfahren müssen. Kapitän und Lotse sind in ständigem Funkkontakt mit dem wendigen Schlepper, der das große Schiff aus dem Hafen zieht. Wenn der Lotse seine Arbeit beendet hat, geht er von Bord. Er wird von einem Schiff abgeholt und zurück zum Hafen gebracht. Jetzt ist die Vespucci auf dem offenen Meer und nimmt Kurs auf ihren Zielhafen.